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Öl- und Gastransporte durch die Straße von Hormus kommen zum Erliegen

Iede de VriesIede de Vries
Das iranische Regime erwägt, die Straße von Hormus vollständig zu schließen, was bereits jetzt erhebliche Auswirkungen auf die globalen Öl- und Gasmärkte hat. Einige Tanker wurden bereits mit Drohnen angegriffen; die meisten liegen vor Anker.
Blockade der Straße von Hormus droht die weltweite Energieversorgung zu stören.

Das Regime in Teheran plant, die Straße von Hormus vollständig zu blockieren, eine wichtige Handelsroute. Eine Blockade hätte Auswirkungen auf die weltweite Energieversorgung, nicht nur für Öl aus dem Nahen Osten, sondern auch für verflüssigtes LNG-Gas aus Katar.

Die Ölpreise sind inzwischen gestiegen, mit einer Erhöhung von fast 10 Prozent für Brent-Öl, dem höchsten Stand seit 13 Monaten. Dieser Preisanstieg spiegelt die Befürchtung wider, dass die Lage im Iran den Durchfluss von Öl und Gas durch die Straße von Hormus behindern könnte.

Gaspreise

Analysten zufolge könnte eine mögliche Schließung der Schiffspassage zu einer Verdopplung der europäischen Gaspreise führen. In den vergangenen Tagen sind die Gaspreise bereits um 25 Prozent gestiegen, und die europäischen Märkte werden zunehmend nervös.

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Der iranische Außenminister hatte zuvor erklärt, dass Iran die Straße nicht schließen wolle, doch die iranische Revolutionsgarde hat gegensätzliche Anweisungen erteilt. Dies hat dazu geführt, dass Tanker die Straße von Hormus meiden.

Längerfristig

Analysten weisen auf die möglichen Folgen eines langfristigen Preisanstiegs bei Energieprodukten für die europäischen Volkswirtschaften hin. Unternehmen und Haushalte sehen sich bereits mit höheren Kosten konfrontiert, was zu neuen Forderungen nach teuren Energiesubventionen seitens der EU-Regierungen führen kann.

Schifffahrtsexperten erleben bereits Schwierigkeiten, die Passage durch diese strategische Meerenge zu erreichen. Der Krieg zwischen Iran und den USA, verbunden mit der dadurch erzeugten Bedrohung, hat die Märkte verunsichert und aufgewühlt.

Ohne UN-Mandat

Die EU reagiert mit Dringlichkeitstreffen von Ministern und Kommissaren. Die Notwendigkeit, im Außenpolitikbereich eine Einheit zu bilden, ist in dieser europäischen Krise entscheidend. Zurzeit sind die Meinungen unter den EU-Staaten geteilt, wie reagiert werden soll.

EU-Präsidentin Von der Leyen sagte, "dass wir jetzt an der Seite der Vereinigten Staaten stehen müssen." Andere EU-Führer haben große Bedenken gegen politische Maßnahmen, um einen Machtwechsel zu erzwingen. Kommentatoren weisen darauf hin, dass dieser Angriff ohne UN-Mandat gegen das Völkerrecht verstößt.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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