Darüber hinaus fordert der Verband alle beteiligten Parteien auf, dafür zu sorgen, dass die Einkünfte aus der Landwirtschaft die Produktionskosten decken, da die aktuellen Preise, insbesondere in der Pflanzenproduktion, zu niedrig und durch Klimaveränderungen schwankungsanfällig sind.
Im Jahr 2024 war die Lage im Landwirtschaftssektor besonders angespannt, mit Demonstrationen und Protesten in ganz Europa und Schweiz. Anfang des Jahres protestierten Schweizer Bauern mit ihren Traktoren auf den Straßen von Genf.
Der Bauernverband lehnt weiterhin den sogenannten Umweltverantwortungsplan ab, über den die Schweizer Bevölkerung am 9. Februar per Referendum abstimmen wird. Der Verband sagt, dass neue Umwelt- und Klimaregeln die landwirtschaftliche Produktion ökologisch anpassen würden, obwohl die Kunden im Supermarkt dies nicht nachfragen.
Der Verband betont, dass faire Preise essenziell sind, da drei Viertel ihrer Einnahmen aus dem Verkauf landwirtschaftlicher Produkte stammen. Trotz der jährlichen staatlichen Unterstützung warnt der Verband, dass viele Familienbetriebe Schwierigkeiten haben zu überleben.
Kritiker weisen darauf hin, dass die Einkommen der Schweizer Landwirte zwischen 2015 und 2021 stetig gestiegen sind und Landwirte von steuerlichen Vorteilen profitieren, die andere Arbeitnehmer nicht haben. Trotzdem besteht der Bauernverband weiterhin auf Verbesserungen, um die wirtschaftliche Lage der Landwirte zu stärken und die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft zu sichern.

