IEDE NEWS

Spannungen auf den Getreidemärkten durch Überschwemmungen im Westen Chinas

Iede de VriesIede de Vries

Die internationalen Getreidemärkte reagierten vergangene Woche angespannt auf die weltweiten starken Wetterunterschiede und die möglichen Folgen für die Getreideernten. Dies führte erneut zu höheren Notierungen für unter anderem Weizen und Mais. Chinesische Beamte geben beruhigende Erklärungen zu den Überschwemmungen in der Lebensmittelprovinz Henan ab.

In den Getreideanbaugebieten im Nordwesten der Vereinigten Staaten herrscht bereits die größte und schwerste Dürreperiode der letzten Jahrzehnte. Zudem wüten an vielen Orten Waldbrände, die Teile der Ernte zerstören. Auch im Maisproduzenten Brasilien stehen die Ernten unter Druck, und in China werden landwirtschaftliche Flächen durch Überschwemmungen zerstört.

Die chinesische Getreidebörse Zhengzhou Commodity Exchange, die hauptsächlich Rohstoff-Futures handelt, erklärte am Mittwoch, dass ihre Aktivitäten ungestört seien und normal funktionieren. Es gebe höchstens einige Verzögerungen wegen Transportproblemen.

Analysten sagen voraus, dass die Überschwemmungen in China die Lebensmittelpreise beeinflussen könnten, da Henan etwa 30 % der Weizenernte des Landes produziert und die drittbevölkerungsreichste Provinz ist, mit fast 100 Millionen Einwohnern.

Ein Bericht von Nomura Holdings Inc. besagt, dass die Getreidepreise in den kommenden Wochen aufgrund von Angebotsengpässen und Transportunterbrechungen steigen könnten, wobei jedoch angemerkt wird, dass diese Auswirkungen nur vorübergehend seien.

Nach den schweren Überschwemmungen in der chinesischen Metropole Zhengzhou ist die Zahl der Todesopfer auf 51 gestiegen. Der Schaden beläuft sich auf 8,5 Milliarden Euro, berichtet der chinesische Staatsfernsehen. Außerdem ist das Ende der Katastrophe noch nicht absehbar.

Der Taifun In-Fa, der derzeit die Ostküste Chinas erreicht und auch das Wetter weiter im Landesinneren beeinflusst, ist verantwortlich für die starken Regenfälle. In-Fa ist bereits der sechste Taifun in China in diesem Jahr und wird voraussichtlich am Sonntag an der Küste der Provinzen Zhejiang und Fujian auf Land treffen.

Zhengzhou, eine Stadt mit über 9 Millionen Einwohnern in der Provinz Henan im Zentrum Chinas, wird seit Dienstag von starken Regenfällen getroffen, wie sie seit Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten sind. Unter anderem wurde das U-Bahn-Netz teilweise überflutet, wodurch hunderte Menschen in unter Wasser stehenden U-Bahn-Zügen festsaßen. Auch viele Straßen stehen unter Wasser.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

Verwandte Artikel