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Stauseen in den USA aufgrund von Dürre erschöpft; Bewässerungsverbot steht bevor

Iede de VriesIede de Vries

Durch die anhaltende Dürre entstehen im Westen der Vereinigten Staaten immer größere Wasserknappheiten, wodurch bereits jetzt Beschränkungen der Trinkwassernutzung in Kraft sind. In den weitläufigen landwirtschaftlichen Gebieten werden in schwer betroffenen Regionen Bewässerungsverbote vorbereitet.

Weitverbreitete Einschränkungen der Wassernutzung scheinen in den kommenden Monaten unvermeidlich, mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen für die westlichen Bundesstaaten, besonders für Landwirte, die große Anbauflächen und Ernten bewässern.

In Kalifornien, wo die ausgedehnten Mandelbaumplantagen 80 Prozent der Weltproduktion liefern, haben einige Bauern bereits begonnen, Bäume zu roden, um Wasser zu sparen. Einige amerikanische Landwirte stellen auf weniger durstige Feldfrüchte um oder lassen Land brach liegen. Die landwirtschaftlichen Betriebe in Kalifornien verantworten 80 % des Wasserverbrauchs.

Verschiedene Bundesstaaten haben bereits ihre Dürrepläne hervorholt, die 2019 aufgestellt wurden. Darin wird die Wasserersparnis unter den Staaten verteilt. Fast die Hälfte der USA ist jetzt bereits von Dürre betroffen. Vor ein paar Wochen waren es noch 39 %.

Und der Sommer hat noch nicht einmal begonnen. Im Juli und August fällt im Inland kaum oder gar kein Niederschlag. Außerdem liegen die Temperaturen dann (sehr) hoch, sodass für die kommenden Monate keine Verbesserung erwartet wird.

In einigen Gebieten, wie im Colorado River-Tal, herrscht die schlimmste Dürre aller Zeiten. Daher muss notgedrungen auf Wasserreserven in Stauseen zurückgegriffen werden. In den USA ist der Wasserstand im Lake Mead auf das niedrigste Niveau seit dem Bau des Hoover-Staudamms in den 1930er Jahren gesunken.

Lake Mead ist der größte Stausee der USA und entscheidend für die Wasserversorgung von 25 Millionen Menschen, auch in westlichen Städten wie Los Angeles, San Diego, Phoenix, Tucson und Las Vegas. Das Wasser im Lake Mead steht bereits mehr als 42 Meter niedriger als vor zwanzig Jahren, unter dem bisherigen Tiefstand von 2016, wie USA Today berichtet.

Die Nebenflüsse des Colorado sind nun derart erschöpft, dass der Pegel des Lake Mead laut Vorhersagen bis 2023 weiter sinken wird. Er hat derzeit nur noch 36 % seiner „normalen“ Kapazität.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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