In Dänemark schnitt Danish Crown gut ab, insbesondere im Vergleich zum Vorjahr 2022/2023, und schlachtete 1,5 % mehr Rinder als im vorherigen Geschäftsjahr.
In Dänemark wurden weniger Bio-Schweine und -Rinder geschlachtet, obwohl der Bio-Konsum im Land zugenommen hat. Der Umsatz der Bio-Fleischsparte Friland stieg 2023/2024 um 5 % auf über 129 Millionen Euro.
Ausländische Unternehmen, an denen Danish Crown beteiligt ist, haben laut dem Konzernjahresbericht nicht ausreichend zum Gewinn der Gruppe beigetragen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern beschlossen, einige ausländische Tochtergesellschaften abzustoßen. Das schwedische Unternehmen KLS erfüllte hingegen die Erwartungen. Das polnische Unternehmen Sokołów sieht sich einem starken Wettbewerb ausgesetzt und verzeichnete einen Gewinnrückgang von 32 %.
Um den finanziellen Druck zu verringern, leitete Danish Crown im vergangenen Jahr eine Restrukturierung und ein umfangreiches Sparprogramm ein. Dadurch dürfen nun auch Nicht-Schweinehalter bevorzugte Aktien des Unternehmens halten, und mehrere Hundert Arbeitsplätze werden abgebaut.
Aufgrund der enttäuschenden Zahlen konnte den Aktionären und Ferkelerzeugern nur eine enttäuschende Nachzahlung gemacht werden. Aus diesem Grund hat der in diesem Jahr berufene neue Vorstand beschlossen, auch eine einmalige Nachzahlung für die vergangenen fünf Jahre aus den Unternehmensreserven zu leisten.

