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Ukrainische Drohnen legen nächtlichen Flugbetrieb in Moskau lahm

Iede de VriesIede de Vries
Die Flughäfen in Moskau sind nun bereits die dritte Nacht in Folge durch umfangreiche Störungen infolge ukrainischer Drohnen betroffen. Gleichzeitig erhöht die Ukraine den Druck auf den russischen Flugverkehr, während die Spannungen in Europa über weitere militärische Unterstützung für Kiew zunehmen.
Großangelegte Drohnenangriffe legen den Flugverkehr rund um Moskau vollständig lahm.Foto: (wikipedia)

Alle vier Flughäfen rund um Moskau hatten mit Einschränkungen, Flugstornierungen und Verspätungen zu kämpfen. Am Flughafen Sheremetyevo wurden 21 Flüge gestrichen und 235 verspätet. In Vnukovo entfielen 22 Flüge, 94 wurden verspätet. Selbst Flugzeuge, die bereits unterwegs waren, mussten zeitweise auf andere russische Flughäfen ausweichen.

Nach Angaben der Moskauer Behörden flogen 548 Drohnen in Richtung der Region Moskau. Davon sollen 143 beim Annähern an die Hauptstadt abgefangen worden sein. Die Probleme im Flugverkehr hielten anschließend an, wodurch die russische zivile Luftfahrt erneut mit Einschränkungen konfrontiert wurde.

Warnung

Präsident Selenskyj hatte ausländische Fluggesellschaften gewarnt, dass so viele ukrainische Drohnen über Russland fliegen werden, dass sie dies berücksichtigen müssten. Die Ukraine hat auch bei der internationalen zivilen Luftfahrtorganisation ICAO darauf hingewiesen, dass der russische Luftraum aufgrund der erhöhten militärischen Aktivitäten für die zivile Luftfahrt nicht sicher sei.

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Die Warnung zeigt bereits Auswirkungen auf internationale Flüge. Air Tanzania setzte seine Verbindung nach Moskau vorübergehend aus. Zuvor musste ein Flugzeug der Gesellschaft, das von Sansibar nach Vnukovo flog, nach Sankt Petersburg umgeleitet werden. Auch Pegasus Airlines änderte sein Flugprogramm und strich Nachtflüge von und nach Russland.

Präsident Wladimir Putin bezeichnete die ukrainischen Warnungen bezüglich der zivilen Luftfahrt als „Staatsterrorismus“. Er warnte, dass Russland reagieren könne, und sagte, solche Drohungen erschwerten Möglichkeiten für Verhandlungen. Gleichzeitig nehmen die Spannungen zwischen Russland und Deutschland über die militärische Unterstützung der Ukraine weiter zu.

Deutschland

Der Kyiv Independent berichtet, dass in Deutschland mit der Produktion von mehr als 5.000 Mittel- und Langstreckendrohnen für die Ukraine begonnen wurde. Die Geräte sollen eine Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern haben. Damit erhält die Ukraine laut dieser Quelle neue Möglichkeiten, Ziele in viel größerer Entfernung zu erreichen.

Die russische Nachrichtenagentur TASS meldete separat, dass die russische Botschaft in Berlin vor den geplanten deutschen Langstreckenwaffen warnt. Sollten solche Systeme gegen Russland gerichtet werden, würden deren Standorte nach Angaben der Botschaft legitime militärische Ziele für Russland sein. Die Warnung erfolgt, während Deutschland Russland auch Anschläge und Sabotageakte auf deutschem Boden vorwirft.

EU und NATO

Berlin macht Russland für einen vereitelten Angriff mit explosiven Drohnen auf den Flughafen Leipzig-Halle verantwortlich, einem wichtigen Knotenpunkt für militärische Hilfe an die Ukraine. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklären, dass solche russischen Einschüchterungsversuche die Unterstützung für die Ukraine nicht verringern werden.

Von der Leyen sagte, die Ereignisse hätten ihre Entschlossenheit gestärkt. Rutte erklärte ebenfalls, dass sich Russland irrt, wenn es meint, westliche Länder spalten oder deren Unterstützung für die Ukraine stoppen zu können. Die EU erwägt weitere Sanktionen, während die Ukraine zugleich um zusätzliche Mittel für ihre Luftverteidigung bittet.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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