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Wasserwirtschaft will strengere Vorschriften gegen Wasserverschmutzung durch Landwirte

Iede de VriesIede de Vries

Die niederländischen Wasserverbände befürchten, dass die Nitratbelastung in den Oberflächengewässern ein zweites Stickstoffdossier werden könnte. Kürzlich hat die Europäische Kommission Niederlande davor gewarnt, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Ziele der Nitratrichtlinie zu erreichen.

Diese Woche behandelt das Zweite Parlament den Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität (LNV) sowie die Anpassung, die Ministerin Schouten im siebten Aktionsprogramm der Nitratrichtlinie vorgenommen hat.

Mit den aktuellen Maßnahmen werden laut der Union der Wasserverbände die Wasserrahmenrichtlinie und die Nitratrichtlinie in den landwirtschaftlichen Gebieten nicht erreicht. Deshalb sind zusätzliche Maßnahmen notwendig. Die Zentralregierung muss mehr im Düngemittelmanagement tun, und die Landwirte müssen entsprechend handeln, so fordern die Wasserverbände in einer Stellungnahme zum LNV-Haushalt.

Die Wasserverbände sind der Ansicht, dass sowohl das Stickstoff- als auch das Wasserqualitätsproblem gelöst werden müssen. Um bis 2027 in allen landwirtschaftlichen Gebieten auf Sand-, Ton- und Torfböden die Wasserrahmenrichtlinie und die Nitratrichtlinie zu erreichen, sind nicht nur freiwillige, sondern auch verpflichtende Maßnahmen erforderlich.

Bei der Stickstoffproblematik geht es um die Emission von Stickstoff in die Luft, die laut den Wasserverbänden vor allem in den Stallungen der Viehhaltungsbetriebe auftritt. Das Wasserqualitätsproblem entsteht überwiegend durch das Auswaschen von Düngemitteln aus landwirtschaftlichen Flächen.

Auch für die Bekämpfung der Wasserverschmutzung wird Geld benötigt. Geld, das für die Stickstoffstrategie bereitsteht, kann auch für die Verbesserung der Wasserqualität eingesetzt werden, so ihre Auffassung.

LTO Niederlande stellte Anfang dieser Woche fest, dass Schouten die schärfsten Punkte des Nitrataktionsprogramms abgeschwächt hat, aber die Folgen für den Agrarsektor noch immer erheblich sind.

BO Ackerbau ist zufrieden mit der nun enthaltenen Option für maßgeschneiderte Lösungen, für die sich Landwirte selbst entscheiden können. Außerdem erwähnen sie, dass es wichtig ist, dass die harte Frist vom 1. Oktober für die Aussaat von Zwischenfrüchten gestrichen wurde.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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