Die weltweite Fleischproduktion verzeichnet in diesem Jahr ein Wachstum von über zwei Prozent. Nach zwei Jahren Rückgang durch die Afrikanische Schweinepest wird die globale Produktion auf 346 Millionen Tonnen steigen. Der Fleischhandel bleibt etwa konstant, da China selbst wieder zu produzieren beginnt.
Das geringe Produktionswachstum wird hauptsächlich durch China verursacht, obwohl erwartet wird, dass auch die Produktion in Brasilien, Vietnam, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zunehmen wird. Im Gegensatz dazu wird gemäß dem FAO Food Outlook-Bericht für Australien, die Philippinen und Argentinien ein Rückgang der Produktion prognostiziert.
Innerhalb der weltweiten Fleischproduktion wird erwartet, dass Schweinefleisch um über 4 % wächst, was jedoch immer noch 5 % unter dem Niveau vor dem Ausbruch der ASP und der Corona-Pandemie liegt. Rindfleisch wird um ein Prozent steigen, ebenso wie Lammfleisch. Die Produktion von Geflügelfleisch wird 2021 voraussichtlich um 1,3 Prozent auf 135 Millionen Tonnen zunehmen. Insbesondere aus den USA, Brasilien und China wird Wachstum erwartet.
Bedeutende Investitionen in China, insbesondere zum Bau großflächiger Farmen und Verarbeitungsfabriken, unterstützen das Produktionswachstum dort. In Brasilien treibt der wachsende Export, vor allem nach Ostasien und den Nahen Osten, das Wachstum voran.
Weltweit werden laut den Vereinten Nationen Produktionssteigerungen durch die hohe Nachfrage nach erschwinglichem Fleisch erwartet, besonders in Ländern, deren Wirtschaft sich nach der Corona-Pandemie noch nicht gut erholt hat.

