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Deutschland liefert der Ukraine weitere Patriots aus eigenem Bestand

Iede de VriesIede de Vries
Deutschland schickt dringend zusätzliche Patriot-Raketen in die Ukraine. Europäische Verbündete versuchen, die Luftabwehr des Landes vor dem Winter weiter zu verstärken und werden ausdrücklich aufgefordert, auch ihre eigenen Militärbestände anzuzapfen.
Deutschland liefert zusätzliche Patriot-Raketen an die Ukraine zur Verstärkung der Luftabwehr.

Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigte an, PAC-2-Abfangraketen aus dem deutschen Militärbestand zu liefern. Er rief andere Verbündete dazu auf, ebenfalls zu prüfen, was sie bereitstellen können. Im Zweifelsfall sollten die Länder seiner Ansicht nach zur Unterstützung der Ukraine greifen.

Die Eile hängt mit dem kommenden Winter zusammen. Die Ukraine benötigt schnell mehr Mittel für ihre Luftabwehr. Auch das Vereinigte Königreich stellt dafür zusätzliche Mittel bereit. London hat 116 Millionen Euro für Patriot-Raketen und andere Luftabwehrgeräte zugesagt.

Zusätzliche Lieferungen

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Die zusätzlichen Lieferungen standen im Mittelpunkt des 36. Treffens der Ukraine Verteidigungskontaktgruppe. Deutschland und das Vereinigte Königreich leiteten diese virtuelle Sitzung gemeinsam. Europäische Länder übernehmen damit eine größere Rolle bei der politischen Koordination und Finanzierung der militärischen Unterstützung.

Zugleich bleibt für einige Luftabwehrsysteme die US-Produktion erforderlich. Europäische Regierungen übernehmen einen größeren Teil der Finanzierung, während die Ukraine für unter anderem Patriot-Munition weiterhin auf Material aus den USA angewiesen ist. Neue Produktion bietet zudem nicht sofort eine Lösung für die aktuellen Engpässe.

Mit EU-Geldern

Die Ukraine arbeitet an Verträgen für etwa tausend Patriot-Raketen, die aber erst in den kommenden Jahren geliefert werden. Deshalb liegt der Fokus derzeit auf Raketen, die Verbündete aus bestehenden Beständen freimachen und innerhalb von Wochen oder Monaten in die Ukraine schicken können.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte begrüßten zudem eine Vereinbarung zwischen den EU-Ländern. Dadurch kann die Ukraine europäisches Geld nutzen, um wichtige Produkte für das Patriot-Luftabwehrsystem zu erwerben und damit ihren Luftraum besser zu schützen.

Auch mehr Drohnen

Neben der Luftabwehr erhält auch die Zusammenarbeit im Bereich Drohnen einen größeren Stellenwert. Das erste Treffen der EU-Ukraine-Drohnenallianz findet am 11. September in Brüssel statt. Die Initiative soll ukrainische Erfahrung mit der europäischen Entwicklung und Produktion von Drohnen und Systemen gegen Drohnen verbinden.

Der EU-Kommissar für Verteidigung Andrius Kubilius wird an diesem Treffen teilnehmen. Die Allianz bringt europäische und ukrainische Unternehmen zusammen, die im Bereich unbemannter Technologie tätig sind. Die Teilnehmer werden die geleistete Arbeit bewerten, ein neues Arbeitsprogramm festlegen und erste weitere Schritte besprechen.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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