IEDE NEWS

Europäische Länder schicken mehr Marineschiffe ins Kriegsgebiet

Iede de VriesIede de Vries
Europäische Länder entsenden immer mehr Marineschiffe und Flugzeuge ins östliche Mittelmeer, während der Konflikt um den Iran eskaliert. Gleichzeitig wächst ein politischer Konflikt zwischen Washington und Madrid, wobei sich die Europäische Union offenbar hinter Spanien stellt.
Europäische Länder verstärken Marinepräsenz im östlichen Mittelmeer nach jüngsten Angriffen.

Immer mehr europäische Länder entsenden Soldaten in die Gewässer rund um Zypern. Fregatten, Flugzeugträger und weitere Marineschiffe werden ins östliche Mittelmeer geschickt, um die maritime militärische Präsenz in der Region zu verstärken.

Ein Drohnenangriff in der vergangenen Woche auf diese britische Basis in Zypern spielt eine wichtige Rolle bei den jüngsten Ereignissen. Der Angriff unterstrich nach Angaben von Beteiligten die Spannungen in der Region und trug zu der Entscheidung bei, zusätzliche militärische Mittel zu entsenden.

Knotenpunkt

Zypern entwickelt sich dabei zu einem wichtigen militärischen Knotenpunkt. Rund um die Insel sammeln sich verschiedene europäische Einheiten, darunter Marineschiffe und Kampfjets, die von Stützpunkten in der Region aus operieren.

Promotion

Frankreich spielt eine auffällige Rolle beim Ausbau. Französische Marineschiffe sind bereits in der Region im Einsatz, und auch der Flugzeugträger Charles de Gaulle ist auf dem Weg ins östliche Mittelmeer.

Auch spanische Marine

Auch Griechenland verstärkt seine Militärpräsenz rund um Zypern. Griechische Fregatten patrouillieren in den Gewässern um die Insel, und es sind auch Luftstreitkräfte eingesetzt worden.

Italien beteiligt sich ebenfalls an der Verstärkung der europäischen Präsenz. Eine italienische Fregatte wird in die Region entsandt, um die Verteidigung rund um Zypern zu unterstützen.

Spanien nimmt ebenfalls an dem maritimen Einsatz teil. Eine spanische Fregatte schließt sich anderen europäischen Einheiten an, die im östlichen Teil des Mittelmeers operieren. Die Niederlande werden nächste Woche über den Einsatz einer Fregatte entscheiden.

Noch ein Flugzeugträger

Das Vereinigte Königreich erhöht gleichzeitig seine militärische Präsenz in der Region. Die Briten planen möglicherweise, ebenfalls einen Flugzeugträger in diese Richtung zu entsenden. Zusätzliche Kampfjets, Hubschrauber und weiteres Material werden eingesetzt, während eine britische Basis in Zypern ein wichtiger Bestandteil der Operationen ist.

Die atlantische Militärbündnisorganisation NATO wird bislang von der europäischen Entscheidungsfindung über Militärstrategien und Truppenbewegungen ausgeschlossen, um zu verhindern, dass Iran die europäischen NATO-Staaten in den Konflikt mit ihrem NATO-Verbündeten USA hineinzieht.

Europäisches Parlament

Das Europäische Parlament wird nächste Woche den amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran und die möglichen Folgen für die EU diskutieren. Dabei wird es auch darum gehen, ob die EU-Politiker die gleiche anti-amerikanische Haltung einnehmen werden wie der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez. 

Erwartet wird, dass Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine neue Erklärung abgeben wird. Fraglich ist dabei, ob Brüssel die schwelende Unzufriedenheit über neue US-Einfuhrzölle auf EU-Produkte mit der Kritik am amerikanischen Krieg gegen Iran in Verbindung bringen wird.

Handelskonflikt

Präsident Trump drohte vergangene Woche, den Handel mit Spanien einzustellen. Die Europäische Union hat sich in dieser Frage inzwischen hinter Spanien gestellt. Europäische Führungskräfte betonen, dass EU-Länder in Handelsfragen geschützt werden müssen und dass Drohungen gegen ein Mitgliedsland die gesamte Union betreffen.

Promotion

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

Verwandte Artikel

Promotion