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Keine Patriot-Flugabwehr für Kiew: USA benötigen sie selbst

Iede de VriesIede de Vries
Durch den russischen Angriffskrieg erleidet die Ukraine dramatische Verluste: Das Land hat keine Abwehrraketen mehr gegen Langstreckenraketen. Präsident Trump ist von seinem Versprechen zurückgetreten, zusätzliche amerikanische Patriot-Flugabwehrraketen zu liefern; diese benötigt er nun selbst im Krieg gegen Iran.
USA liefern trotz anhaltender russischer Angriffe keine zusätzlichen Patriot-Systeme an die Ukraine.

Außerdem haben die Russen seit kurzem die Schwarzmeerhäfen bei Odessa wieder unter Beschuss genommen, wodurch der ukrainische Getreideexport erneut ins Stocken gerät. Dies geschah auch zu Beginn des russischen Krieges.

EU-Milliarden

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen verurteilte die „grausamen Gräueltaten“ Moskaus nach dem jüngsten tödlichen Anschlag in Kiew und sagte, dass Ukraine bald 1,4 Milliarden Euro erhalten werde, die aus russischen Guthaben stammen.

Der Mangel an Patriot-Raketen macht die Ukraine immer anfälliger für russische Angriffe. Der jüngste russische Angriff hat erneut deutlich gemacht, wie abhängig die Ukraine von ausreichender Munition für ihre Patriot-Luftabwehrsysteme ist. Bei dem Angriff wurden 28 ballistische und Überschallraketen abgefeuert. 

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Nach Angaben der ukrainischen Behörden wurde keine dieser russischen Raketen abgefangen, während hingegen der Großteil der eingesetzten russischen Drohnen ausgeschaltet wurde. Bei dem Angriff kamen mindestens siebzehn Menschen ums Leben und 44 weitere wurden verletzt.

Golfkrieg

Präsident Selenskyj warnte, dass ausbleibende Lieferungen von Flugabwehrraketen direkt zu mehr Opfern führen. Patriot-Systeme bleiben laut der Ukraine das wichtigste Mittel, um ballistische Raketen abzufangen, aber die verfügbare Munition reicht nicht aus.

Der Krieg gegen Iran hat die Verfügbarkeit amerikanischer Patriot-Raketen weiter eingeschränkt, da dieselben Vorräte auch an anderen Orten benötigt werden. Die USA brauchen sie jetzt für den Luftschutz zahlreicher amerikanischer Stützpunkte im Nahen Osten, die in Reichweite iranischer Raketen liegen.

Während die Ukraine um zusätzliche Luftverteidigung bittet, führt sie selbst Angriffe auf russische Raffinerien, Lagerhäuser, Tanker und Logistikzentren durch. Das hat zu einem deutlichen Rückgang der russischen Export von Erdölprodukten und Rohöl geführt und damit die Einnahmen der russischen Kriegskasse verringert.

Schwarzmeerhäfen

Gleichzeitig hat Russland seine Angriffe auf die ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer weiter intensiviert. Vor allem die Region um Odessa wird beinahe täglich getroffen. Hafenanlagen, Logistikeinrichtungen und zivile Schiffe werden angegriffen, wodurch der Export ukrainischer Agrarprodukte erneut stark gestört wird. Auch ausländische Frachtschiffe mit Getreide wurden dabei beschädigt.

Die Folgen für den ukrainischen Agrarexport sind groß. Mehr als dreißig Millionen Tonnen Getreide und Ölsaaten drohen nur schwer exportiert werden zu können. Der Export über die Seehäfen ist im letzten Monat deutlich zurückgegangen, während alternative Routen über Schiene, Straße, die Donau und Nachbarländer nicht über genügend Kapazität verfügen, um die Tiefseehäfen von Groß-Odessa zu ersetzen.

Nahrungsmittelengpässe

Nach ukrainischen Angaben können langanhaltende Störungen der Häfen Folgen haben, die über den Krieg hinausgehen. Weil alternative Wege nur einen Teil der früheren Kapazität übernehmen können, drohen Engpässe auf den internationalen Lebensmittelmärkten und steigende Lebensmittelpreise in Ländern, die vom Getreide aus dem Schwarzmeergebiet abhängig sind. Gleichzeitig versuchen die ukrainischen Behörden, die finanzielle Lage der Bauern zu unterstützen, während sich die Exportmöglichkeiten weiter verschlechtern.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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