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Ukraine will mehr Patriots und eigene Raketenabwehrsysteme produzieren

Iede de VriesIede de Vries
Die Ukraine hat mit einem zunehmenden Mangel an Raketen für ihre Luftverteidigung zu kämpfen. Präsident Selenskyj erklärt, dass die monatlichen US-Lieferungen nicht ausreichen, und versucht gleichzeitig, die eigene Produktion hochzufahren und neue Waffen anderswo zu beschaffen.
Selenskyj fordert mehr Patriot-Raketen und will eine eigene Luftverteidigung produzieren.

Nach Angaben von Selenskyj erhält die Ukraine deutlich weniger Patriot-Abwehrraketen von ihren Partnern als im Vorjahr. Die Lieferungen sollen auf etwa ein Drittel des Niveaus von 2025 zurückgegangen sein. Mit den Vereinigten Staaten bestehen Vereinbarungen über monatliche Lieferungen, doch laut dem Präsidenten sind die Mengen unzureichend, um die Ukraine vor den russischen Angriffen zu schützen.

Deshalb möchte Kiew einen größeren Teil seiner Luftverteidigung selbst herstellen. Die Vereinigten Staaten hätten nach Angaben von Selenskyj die Erlaubnis erteilt, Patriot-Raketen in der Ukraine zu fertigen. Das ist jedoch keine schnelle Lösung. Der Präsident sagte, es könne mindestens ein Jahr dauern, bis eine solche Produktion tatsächlich in Gang kommt.

Eigene Variante

Außerdem arbeitet der ukrainische Hersteller Fire Point mit neun europäischen Ländern an einer eigenen Antirakete, der FP7, die mit der Patriot vergleichbar ist. Ziel ist es, Mitte 2027 den ersten erfolgreichen Abfangversuch durchzuführen. Die ukrainische Raketenproduktion ist noch teilweise von ausländischen Bauteilen abhängig, was die Großserienfertigung erschweren kann.

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Kurzfristig bleibt die Ukraine daher weiterhin auf ausländische Lieferungen angewiesen. Dabei können auch europäische Mittel verwendet werden. Wenn notwendige Luftabwehr oder andere Waffen weder in der Ukraine noch in der Europäischen Union erhältlich sind, dürfen diese auch in Nicht-EU-Ländern beschafft werden. Die Bevorzugung gilt jedoch weiterhin ukrainischen und europäischen Herstellern.

Türkische Lieferung

Die Europäische Union hat in diesem Jahr 8,5 Milliarden Euro für die ukrainische Verteidigung bereitgestellt. Ein wichtiger neuer Lieferant könnte Türkei werden. Ein geplanter Waffendeal im Wert von etwa 280 Millionen Dollar umfasst zwölf M270-Raketenwerfer und siebzig ATACMS-Raketen. Zudem geht es um 47.000 Artilleriegranaten und mehr als zweitausend Raketen oder Streumunition aus türkischen Beständen.

US-Zustimmung

Für den Verkauf aus der Türkei ist die Zustimmung der USA notwendig, da es sich um Waffen amerikanischen Ursprungs handelt. Washington hat den Kongress über die geplante Transaktion informiert. Somit kann die Türkei der Ukraine nicht nur zusätzliche Munition liefern, sondern auch Raketen und Startrampen, die Teil desselben amerikanischen Waffensystems sind.

Zugleich versucht die Ukraine mit eigenen Angriffen Russland unter Druck zu setzen. Selenskyj zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen einer 40-tägigen ukrainischen Kampagne gegen russische logistische Infrastruktur und wirtschaftliche Ziele. So laufen verschiedene Linien nebeneinander: mehr ausländische Lieferungen, europäische Finanzierung, neue Anschaffungen und der Ausbau der eigenen ukrainischen Raketenproduktion.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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