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EU lockert Einsatz von Pestiziden; Trump schützt Glyphosat

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten gehen jeweils unterschiedliche Wege bei der Erweiterung der Nutzung von Agrarchemikalien. Während Brüssel über eine Lockerung der Zulassungsregeln spricht, setzt Washington Glyphosat auf eine Liste von strategischer nationaler Bedeutung.
EU lockert Pestizidregeln; Sorgen um Risiken für Gesundheit und Umwelt.

Die Europäische Kommission beginnt mit Anhörungen zur Lockerung der Vorschriften für den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft. Während eines europäischen Workshops wurde gleichzeitig vor möglichen Folgen für Mensch und Umwelt gewarnt.

Laut einigen Rednern in Brüssel könnte die Beschleunigung und Vereinfachung der Zulassungsverfahren den Schutz schwächen. Dabei wurde auf Risiken für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt hingewiesen.

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Nationale Sicherheit

Auf der anderen Seite des Atlantiks wählt Präsident Trump einen anderen Ansatz. Er hat eine Verfügung unterzeichnet, um die Produktion und Verfügbarkeit von glyphosathaltigen Unkrautvernichtern in den Vereinigten Staaten zu sichern. Er will verhindern, dass Klagen von Einwohnern gegen den Chemiekonzern Bayer zu einem Verbot des Einsatzes des „Orangemachers“ Glyphosat führen.

Der Unkrautvernichter Glyphosat wird als wesentlich für Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung beschrieben. Die Maßnahme wird von Trump mit der amerikanischen nationalen und wirtschaftlichen Sicherheit verknüpft. Auch die heimische Produktion von Rohstoffen wie Phosphor findet dabei Beachtung.

Gleichzeitig bleibt das Mittel umstritten. Dabei wird auf Gesundheitsbedenken und laufende Rechtsverfahren rund um Glyphosat hingewiesen. Gegner verweisen auf mögliche Risiken, während Befürworter die Bedeutung für die Bauern betonen.

Brasilianisches Fleisch

Die Diskussion beschränkt sich nicht auf Europa und die Vereinigten Staaten. Neue Untersuchungen zeigen, dass ein großer Teil der in Lateinamerika eingesetzten Pestizide in der Europäischen Union wegen Bedenken hinsichtlich Gesundheit und Umwelt nicht zugelassen ist.

Auch der Import von Fleisch spielt eine Rolle. Der niederländische BBB-Europaabgeordnete Sander Smit plädiert in einem Schreiben an die Europäische Kommission für einen vorübergehenden Stopp der Einfuhr von Rindfleisch, nachdem brasilianische Rinder mit dem in der EU verbotenen Hormon Östradiol behandelt wurden. Die endgültige Zustimmung zum jüngsten europäischen Handelsabkommen mit den Mercosur-Ländern würde die Einfuhr von deutlich mehr südamerikanischem Fleisch ermöglichen.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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