Guterres betont, dass KI allen gehören muss, und fordert weniger Hype und mehr Teilen von Beweisen. Er ruft Länder, Experten und die Industrie dazu auf, zum neuen UN-Gremium für KI beizutragen.
Missbrauch
Der zunehmende Einfluss von KI auf die globale Wirtschaft war ebenfalls ein Gesprächsthema auf dem Gipfel in Neu-Delhi. Guterres erkennt an, dass KI erhebliche Auswirkungen haben kann, warnt jedoch vor der Notwendigkeit, sicherzustellen, dass die Technologie für alle sicher ist.
Der französische Präsident Emmanuel Macron verteidigt die strengen europäischen Regeln für KI und verweist auf die Risiken für die Kindersicherheit. Er möchte Schutz vor digitalem Missbrauch in diesem Sektor bieten.
Macron bezieht sich auf jüngste Bedenken bezüglich KI-Monopolen und die schockierenden gefälschten Nacktbilder, die von fortschrittlichen KI-Systemen erzeugt wurden. Er plädiert für strengere Maßnahmen, um Kinder vor diesen Gefahren zu schützen.
Meinungsäußerung
Während des Gipfels betont Macron, dass Europa ein „sicherer Raum“ für Innovationen im Bereich KI sei. Er verweist darauf, dass die europäische DSA-Gesetzgebung einen positiven Einfluss haben kann, im Gegensatz zur amerikanischen Kritik.
Eine bemerkenswerte Aussage Macrons ist seine scharfe Kritik an sozialen Medienplattformen, die vorgeben, die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Er erklärt, dass „freie Äußerungen“ ohne Transparenz in den Algorithmen, die diesen Einfluss ausüben, nicht effektiv seien.

