Mit dem von Adema diese Woche präsentierten Aktionsplan für Biologische Landwirtschaft arbeiten das LNV zusammen mit dem Agrarsektor, der Lebensmittelindustrie und Supermärkten daran, die biologische Produktion und den Konsum zu fördern.
Zulieferer, Verarbeiter, Supermärkte und Banken spielen eine wichtige Rolle bei der Festlegung von Absatz und Preisen. Im Landwirtschaftsabkommen werden Vereinbarungen getroffen, die zu einem Umsatzwachstum und besseren Preisen für die Landwirte führen sollen.
Der Investitionsfonds ist Teil des Umschaltprogramms für nachhaltige Landwirtschaft, das auch andere Förderungen enthält, von denen Landwirte profitieren können. Zudem können bestehende Biobauern und Umsteller im Rahmen des Nationalen Strategischen Plans (NSP), der aus europäischen Mitteln für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) finanziert wird, Entschädigungen erhalten.
Niederlande streben an, dass innerhalb von acht Jahren 15 % der landwirtschaftlichen Fläche für biologische Landwirtschaft genutzt werden. Das LNV verlängert deshalb auch den Investitionsfonds, mit dem Landwirte bereits jetzt leichter Finanzierungen für den Umstieg auf biologische Landwirtschaft erhalten können.
Minister Piet Adema erklärt, dass der Markt für biologische Landwirtschaft noch klein ist und die Umstellungskosten noch hoch sind. Biologische Landwirtschaft soll eine attraktivere Wahl werden, mit besseren Preisen sowohl für Verbraucher als auch für Landwirte.
Ein Team aus LNV, dem Sektor und weiteren Interessierten wird versuchen, den Absatz biologischer Produkte zu steigern. Außerdem unterstützt das LNV eine Bewusstseinskampagne für Verbraucher über biologische Produkte.

