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Brüssel ändert Kurs: Mehr europäisches Futter für die Tierhaltung

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Kommission ist der Ansicht, dass die EU einen neuen Weg in der Tierhaltung einschlagen muss. Während bisher vor allem die Klima- und Umweltfolgen des Viehsektors im Fokus standen, sollen künftig Ernährungssicherheit, strategische Autonomie und eine starke Landwirtschaft im Mittelpunkt stehen.
Brüssel setzt auf eine stärkere europäische Tierhaltung für mehr Ernährungssicherheit und strategische Autonomie.

Die Europäische Kommission ist der Ansicht, dass die EU einen neuen Weg in der Tierhaltung einschlagen muss. Während in den vergangenen Jahren der Schwerpunkt vor allem auf den Klima- und Umweltauswirkungen des Viehsektors lag, sollen nun Ernährungssicherheit, strategische Autonomie und eine starke Landwirtschaft im Zentrum stehen.

Unverzichtbar

Mit der neuen europäischen Tierhaltungsstrategie präsentiert Brüssel die Vieh- und Fleischbranche als unverzichtbare Säule der Lebensmittelversorgung, der Wirtschaft und der Lebensfähigkeit des ländlichen Raums. Die Kommission setzt ausdrücklich auf die Unterstützung des Sektors und geht nicht länger von einer weiteren Verringerung des Viehbestands aus.

Diese Kursänderung hängt mit dem Wunsch zusammen, Europa weniger abhängig von der Einfuhr von Tierfutter und anderen proteinreichen Nährstoffen zu machen. Ein neuer europäischer Futter- und Proteingipfel soll den Anbau von nährstoffreichen Kulturen in der Europäischen Union fördern und damit die Abhängigkeit von der Einfuhr von Tierfutter (sprich: Mais und Soja aus Südamerika) verringern.

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Wenig konkret

Die Strategie skizziert die Richtung für die kommenden Jahre, enthält jedoch kaum konkrete Ausarbeitungen. Es werden keine neuen Förderprogramme für Tierhalter angekündigt. Auch fehlen konkrete Maßnahmen, um die Luft- und Umweltverschmutzung durch die Tierhaltung zu reduzieren. 

Luftverschmutzung

Für den Methanausstoß strebt die Europäische Kommission keine neuen Minderungsziele an. Stattdessen möchte sie die Emissionen auf Betriebsebene „genauer messen“ lassen. Landwirte, die durch angepasstes Futter oder Zucht geringere Emissionen verursachen, könnten dafür belohnt werden (sprich: das überlässt Brüssel den EU-Mitgliedstaaten).

Die Kommission setzt jedoch auf einen widerstandsfähigeren Sektor. Mehr Aufmerksamkeit gilt der Bekämpfung von Tierkrankheiten, unter anderem durch bessere Prävention, schnellere Erkennung und Impfungen. Außerdem werden Möglichkeiten geprüft, Landwirte finanziell besser vor den Folgen großer Ausbrüche von Tierseuchen und weiteren Krisen zu schützen.

Veränderung

Die neue Tierhaltungsstrategie markiert eine klare Richtungsänderung im europäischen Umgang mit der Tierhaltung. Der Schwerpunkt verschiebt sich von neuen Beschränkungen hin zu Ernährungssicherheit, strategischer Autonomie und wirtschaftlicher Stärkung des Sektors. Gleichzeitig bleibt die Kritik bestehen, dass die Pläne keine konkreten Schritte enthalten, um die Umwelt- und Luftverschmutzung durch die Tierhaltung tatsächlich zu reduzieren.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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