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Die Ukraine setzt Getreideexport aus; EU arbeitet an einem agrarischen Aktionspaket

Iede de VriesIede de Vries

Die Ukraine hat ExportbeschrĂ€nkungen fĂŒr Getreidearten verhĂ€ngt. Das Verbot bleibt bis zum Ende dieses Jahres in Kraft. Die Ukraine ist einer der grĂ¶ĂŸten Getreideexporteure weltweit. 

Nach aktuellen SchÀtzungen liegt die ukrainische Getreideproduktion aufgrund der russischen Invasion nur noch bei 40 bis 50 Prozent; die Ernte kann nicht eingefahren werden, und das Getreide kann nicht verarbeitet werden. Bisher sind ukrainische Milchviehhalter vor allem dadurch schwer betroffen, dass Transport und Beförderung nahezu unmöglich sind.

Einige Gebiete in der Ukraine, die derzeit von russischen Truppen beschossen werden, spielen eine entscheidende Rolle bei der Weizenproduktion und -export des Landes. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) konzentrieren sich die meisten Weizenernten in der Ukraine im SĂŒdosten. Die Blockade des Zugangs zu den HĂ€fen am Schwarzen Meer könnte den Export erheblich stören.

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Zuvor hatte auch Ungarn einen teilweisen Exportstopp beschlossen, um eine Preistreiberei zu verhindern. Serbien wird ab morgen ebenfalls den Export von Weizen, Mais, Mehl und Speiseöl verbieten, um Preiserhöhungen infolge der russischen Invasion in der Ukraine entgegenzuwirken, sagte PrĂ€sident Aleksandar Vučić. Zuvor hatte Ungarn bereits einen teilweisen Exportstopp zur EindĂ€mmung von Preiserhöhungen beschlossen.

Bauern anderswo in Europa sollten zunehmend ihre brachliegenden FlĂ€chen bestellen und mehr Getreide anbauen, da sich die Krise in der Ukraine verschĂ€rft. Politiker in BrĂŒssel machen sich Sorgen ĂŒber die zunehmenden Auswirkungen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine auf die Lebensmittelversorgung und die Preise.

EU-Landwirtschaftskommissar Janusz Wojciechowski hat in BrĂŒssel eine erste Sitzung mit der neuen „Expertengruppe“ abgehalten, die auf Empfehlung der 27 Landwirtschaftsminister ins Leben gerufen wurde. Obwohl noch nichts offiziell bekanntgegeben wurde, wird diese Gruppe ein „Agraraktionspaket“ entwickeln, das spĂ€ter in diesem Monat von EU-Politikern und Ministern erörtert wird. 

Eine polnische Agrarseite berichtet, dass die EU-Krisenreserve von 497 Millionen Euro fĂŒr betroffene Bauern freigegeben werden soll und dass es in der Ferkelindustrie eine vorĂŒbergehende Ankaufsregelung geben wird. Diese beiden Maßnahmen sind vor allem auf Schweine- und GeflĂŒgelhalter ausgerichtet, die am stĂ€rksten von den Preissteigerungen bei DĂŒngemitteln und der Störung der Tierfutterversorgung betroffen sind. 

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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