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Erste Gegner des Green Deal melden sich bereits zu Wort

Iede de VriesIede de Vries
Foto von Dan Meyers auf Unsplash — Foto: Unsplash

Es muss eine radikale Kehrtwende geben, wenn die EuropĂ€ische Union in dreißig Jahren klimaneutral sein will. Drastische Maßnahmen sind in der Landwirtschaft, der Industrie sowie im Transport- und Energiesektor notwendig. Und dann muss die CO2-Luftverschmutzung auch noch stĂ€rker reduziert werden als bisher im UN-Klimavertrag vereinbart.

Diese Umstellung kostet mindestens 1000 Milliarden Euro, die von der EuropĂ€ischen Investitionsbank (EIB) und privaten Investitionen mobilisiert werden mĂŒssen. Der Übergang darf nicht zulasten schutzbedĂŒrftiger LĂ€nder und BĂŒrger gehen. Deshalb werden in den kommenden sechs Jahren 100 Milliarden Euro an Subventionen bereitgestellt.

Das ist der Kern des „Green Deal“ der EuropĂ€ischen Kommission, der von PrĂ€sidentin Ursula von der Leyen und VizeprĂ€sident Frans Timmermans in BrĂŒssel vorgestellt wurde. Aber schon jetzt ist klar, dass noch lange keine Einigkeit darĂŒber besteht. TatsĂ€chlich wird ein großer Teil der europĂ€ischen Wirtschaft und Industrie mit allerlei neuen Umweltauflagen konfrontiert.

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Die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs werden heute bei ihrem Gipfel in BrĂŒssel bereits ĂŒber die VorschlĂ€ge sprechen. Und jetzt weigern sich Polen, Ungarn und Tschechien, sich auf KlimaneutralitĂ€t bis 2050 festzulegen. Das hat vor allem mit der Kohleindustrie in diesen LĂ€ndern zu tun. Die EU möchte eigentlich alle Kohlebergwerke so schnell wie möglich schließen. Und die internationale Umweltbewegung findet in einer ersten Reaktion den Green Deal nicht „grĂŒn genug“.

Im FrĂŒhjahr möchte die EuropĂ€ische Kommission die ersten GesetzesvorschlĂ€ge einreichen. „Innerhalb der ersten hundert Tage“, sagte Frans Timmermans zuvor. Die PlĂ€ne reichen von Wiederaufforstung und einer großflĂ€chigen energetischen Sanierung von WohngebĂ€uden, einer sauberen Stahlproduktion bis hin zu einem Verbot chemischer Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft.

FĂŒr BĂŒrger und Unternehmen werden die VorschlĂ€ge große Auswirkungen haben. Timmermans und sein Kabinettschef, der ehemalige PvdA-Vorsitzende Diederik Samson, plĂ€dieren fĂŒr eine europĂ€ische Kilometermaut und strengere Vorgaben gegen Abgase. Wenn Mautverkehr in der niederlĂ€ndischen Politik weiterhin nicht realisierbar ist, machen wir es eben einfach ĂŒber BrĂŒssel, mögen einige denken


Luft- und Schifffahrt mĂŒssen wie andere Transportsektoren Steuern auf fossile Brennstoffe zahlen. Die Kommission will drei Viertel des Straßenverkehrs auf die Schiene und die Wasserwege verlagern. Sie schlĂ€gt auch „grĂŒne HĂ€fen“ vor, in denen „schmutzige“ Schiffe nicht willkommen sind.

Es soll außerdem eine Importsteuer auf Produkte von umweltschĂ€dlichen Unternehmen aus LĂ€ndern außerhalb der EU eingefĂŒhrt werden. In kĂŒnftigen Freihandelsabkommen möchte BrĂŒssel Umwelt- und Klimabestimmungen aufnehmen, wie sie derzeit beispielsweise zu Menschenrechten enthalten sind. Außerdem will Timmermans Maßnahmen zum Schutz des Ökosystems und der BiodiversitĂ€t in der EU ergreifen.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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