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EU-Ausblick für die Landwirtschaft günstig; auch größere Getreideernte

Iede de VriesIede de Vries

Laut der Europäischen Kommission sind die Aussichten für den Agrarsektor „günstig“, nachdem die Branche im vergangenen Jahr während der Covid-19-Pandemie Widerstandskraft gezeigt hat.

In der ersten Ausgabe 2021 der kurzfristigen Prognosen, die gestern (Dienstag, 30. März) veröffentlicht wurde, betonte Brüssel, dass der Sektor dank gestiegener Einzelhandelsverkäufe und Heimkonsums relativ gut abgeschnitten hat.

Die Europäische Kommission erwartet, dass die weltweite Nachfrage und die Wiederöffnung der Lebensmittelmärkte später in diesem Jahr zunehmen werden, sobald die Impfungen in den EU-Ländern ausreichend vorangeschritten sind.

Die Rindfleischproduktion ist 2020 um 1,2 % gesunken und wird voraussichtlich 2021 um 0,9 % weiter zurückgehen, trotz der angenommenen Erholung der Nachfrage in der zweiten Hälfte des Jahres 2021.

Die Produktion von Schafs- und Ziegenfleisch ist 2020 um 2 % gestiegen. Für dieses Jahr wird jedoch ein Rückgang von 1 % erwartet. Das geringere Angebot an Schaffleisch könnte zu steigenden EU-Preisen führen.

Was den Schweinefleischsektor betrifft, so stieg die Produktion 2020 um 1,2 %, getragen durch den Export. Nach zwei Jahren spektakulärem Wachstums wird der Export zurückgehen, da sich die chinesische Schweinefleischbranche langsam von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erholt. Dies führt in diesem Jahr zu einer erwarteten leicht geringeren Schweinefleischproduktion (–0,7 %).

Im Jahr 2020 wuchs die Geflügelproduktion in der EU um 1 % und wird voraussichtlich 2021 ein ähnliches Wachstum verzeichnen (+ 1 %). Die Branche wurde von der Vogelgrippe getroffen, die in 18 EU-Ländern festgestellt wurde. Für 2021 wird jedoch eine leichte Erholung im Export erwartet, da die mit der Vogelgrippe verbundenen Exportverbote schrittweise aufgehoben werden.

Die Milchproduktion der EU wird 2021 voraussichtlich um 1 % wachsen, während der gesamte europäische Milchviehbestand weiter zurückgehen dürfte. Der Konsum von Käse und Butter könnte von der Wiedereröffnung der Gastronomie profitieren, und der Einzelhandel sollte auf einem höheren Niveau als vor Covid-19 bleiben.

Die Preise für alle wichtigen Getreidesorten sind gestiegen, entsprechend den Weltmarktpreisen. Der weltweite Verbrauch wird ebenfalls voraussichtlich zunehmen, hauptsächlich bedingt durch die Nachfrage nach Tierfutter. Die Getreideproduktion in der EU könnte in dieser Saison 295,2 Millionen Tonnen erreichen, eine Steigerung von 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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