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Nitratbelastung durch Tiere und Mist kostet die EU viele Milliarden

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Kommission sieht keinen Anlass, die europäische Nitrat-Richtlinie grundlegend zu ändern. Brüssel möchte jedoch die Umsetzung vereinfachen, die Verwaltungslasten senken und den EU-Ländern mehr Spielraum geben, die Regeln praktischer anzuwenden.
Nitratverschmutzung durch Landwirtschaft kostet die Europäische Union jährlich weiterhin Milliarden Euro.

Mehr als dreißig Jahre nach Einführung der Nitrat-Richtlinie kommt die Europäische Kommission zu dem Schluss, dass die Richtlinie ihr Hauptziel noch immer erreicht. Die aktuellen Umweltvorschriften haben zu einem besseren Schutz der Gewässer vor Nitratverschmutzung aus der Landwirtschaft beigetragen. Eine grundlegende Überarbeitung der Gesetze hält Brüssel daher nicht für notwendig.

Aus früheren Untersuchungen hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Nitrat weiterhin europäische Gewässer belastet und einige EU-Länder zu wenig dagegen unternehmen. Dadurch droht Deutschland eine Millionenstrafe, weil deutsche Landwirte sich weiterhin gegen die Verkleinerung der Flächen wehren, auf denen sie Mist ausbringen dürfen.

Vieh und Mist

Die Europäische Kommission stellt fest, dass sich die Wasserqualität nicht überall mit gleicher Geschwindigkeit verbessert hat. Besonders in Gebieten mit hoher Viehdichte und großen Mistüberschüssen bestehen weiterhin Probleme. Laut der Bewertung ist dort besondere Aufmerksamkeit für eine bessere Nährstoffbewirtschaftung und eine weitere Verringerung der Belastung von Boden- und Wasserqualität erforderlich.

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Kosten in Milliardenhöhe

Die Bewertung macht deutlich, dass Stickstoffverschmutzung die europäische Gesellschaft weiterhin viel Geld kostet. Der gesellschaftliche Schaden für die Wasserreinigung beläuft sich jährlich auf mehrere Milliarden Euro. Dem stehen jedoch erhebliche Vorteile gegenüber, da die Richtlinie die Umweltschäden reduziert hat.

Zirkulär

Statt neuer Gesetzgebungen setzt Brüssel auf eine bessere Umsetzung der bestehenden Vorschriften. Dabei möchte die Kommission die Verwaltungsaufwände verringern, die Berichtspflichten vereinfachen, verstärkt neues Wissen und Innovationen nutzen sowie den EU-Ländern mehr Spielraum geben, Maßnahmen an lokale Gegebenheiten anzupassen.

Brüssel will auch zirkuläre Lösungen für die (Wieder-)Verwendung natürlicher Düngemittel weiter ausbauen. In diesem Bereich hat es kürzlich einige Fortschritte gegeben.

Lieber mehr

Der Landwirtschaftsverband Copa-Cogeca hält die Bewertung für unzureichend auf die aktuelle Praxis abgestimmt. Laut dem landwirtschaftlichen Dachverband hat sich die Landwirtschaft in den vergangenen Jahren durch neue Techniken, veränderte Klimabedingungen und veränderte wirtschaftliche Umstände erheblich gewandelt. Daher sollten Landwirte nach deren Auffassung gerade mehr stickstoffhaltigen Kunstdünger verwenden dürfen.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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