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Briten und EU müssen mit ihrem Brexit-Neuanfang „noch weiter gehen“

Iede de VriesIede de Vries
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments sagt, dass das Vereinigte Königreich und die EU „noch weiter gehen müssen“ mit ihrer vorsichtigen Annäherung. EP-Präsidentin Metsola plädiert für eine noch stärkere Brexit-Neuorientierung. Ihrer Ansicht nach ist Zusammenarbeit keine Schwäche, sondern eine Stärke.
Briten und EU rufen nach dem Brexit zu engerer Zusammenarbeit auf.Foto: Foto: EU

Der Ruf nach engerer Zusammenarbeit zwischen London und Brüssel wurde in den vergangenen Tagen bei Metsolas Besuch in London lauter. Während neue Reisebestimmungen in Kraft treten und alte Spannungen weiterhin bestehen, wächst die Debatte darüber, wie weit das Vereinigte Königreich in seiner Beziehung zur Europäischen Union gehen muss.

Der britische Premierminister Keir Starmer sprach zuvor über eine engere Abstimmung am EU-Binnenmarkt und eine intensivere Sicherheitszusammenarbeit. Sein Wiederherstellungsplan umfasst unter anderem ein Verteidigungspakt und eine Fischereivereinbarung, die Fischern aus EU-Ländern zwölf Jahre Zugang zu britischen Gewässern gewährt.

Die Fischerei bleibt damit ein sensibles Thema. Schottische Fischer warnen, dass neue Vereinbarungen nicht zu einer Rückkehr zur früheren europäischen Politik führen dürfen. Sie drängen auf die Wahrung eigener britischer Regeln.

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Zur gleichen Zeit gibt es Meinungsverschiedenheiten über gemeinsame europäische Kredite, um eine größere europäische Rüstungsindustrie aufzubauen, sowie über die Einfuhrbestimmungen im Bereich der Gesundheit von Pflanzen und Tieren. Man hofft auf eine endgültige Einigung vor einem geplanten Gipfeltreffen in einigen Monaten.

Die EU-Präsidentin betonte, dass sich die Europäische Union verändert und die Bürokratie abnimmt. Sie wies ihre englischen Gastgeber zudem auf wirtschaftliches Wachstum, Innovation und die Bedeutung des Handels hin. Der EU bleibe laut ihr der größte Handelspartner des Vereinigten Königreichs.

Innerhalb des Vereinigten Königreichs gibt es Kritik an der Annäherungspolitik des Labour-Parteivorsitzenden. Einige befürchten, dass weitere Zusammenarbeit einer Rückkehr zur EU gleichkäme. Der Premierminister hält an seiner roten Linie fest: keine Rückkehr zum Binnenmarkt, zur Zollunion oder zum freien Personenverkehr.

Unterdessen werden die Reisebestimmungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich verschärft. Besucher aus 85 Ländern müssen vorher ein elektronisches Visum beantragen, um nach Großbritannien reisen zu dürfen. Ohne diese Genehmigung können Fluggesellschaften ihnen die Beförderung verweigern. Auch auf europäischer Seite wurden Grenzkontrollen für britische Reisende eingeführt.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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