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China und EU geben sich drei Monate für Handelsgespräche

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Union und China geben sich drei Monate Zeit, um eine Einigung über ein erneuertes und erweitertes Handelsabkommen zu finden. Die beiden Handelspartner haben neue Gespräche aufgenommen, die weit mehr umfassen als nur Importzölle oder Handelsquoten.
EU und China verhandeln drei Monate über steigendes Handelsdefizit.Foto: EU

Bemerkenswert ist, dass die beiden Seiten die Ursachen ihrer Handelsprobleme unterschiedlich einschätzen. Die Europäische Union betrachtet das schnell wachsendes Handelsdefizit mit China als eines der größten Probleme und erwartet, dass sich daran in den kommenden drei Monaten sichtbar etwas ändert. 

Kilos und Euro

China betont dagegen, dass eine Handelsbeziehung nicht ausschließlich anhand eines Defizits im Warenhandel bewertet werden kann. Nach Meinung chinesischer Experten gibt diese Sichtweise kein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Beziehung zwischen beiden Parteien wieder. Handelsbeziehungen sind mehr als nur Kilos und Euro, so hielt die chinesische Handelsdelegation den Europäern vor.

Breiteres Paket

Um den Gesprächen eine feste Struktur zu geben, haben die Europäische Union und China die Handels- und Investitionskonsultationen ins Leben gerufen. Die Agenda dieses Dialogs ist breit gefächert. Neben der Handelsbilanz sprechen beide Seiten über Investitionen, Exportkontrollen, Schutz geistigen Eigentums und Reformen der Welthandelsorganisation. Damit versuchen sie, mehrere sensible Themen gleichzeitig anzugehen.

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Registrierung

Außerdem haben sich die Europäische Union und China darauf geeinigt, umgehend einen gemeinsamen (Registrierungs-)Mechanismus einzurichten, um die Handelsströme zwischen beiden Volkswirtschaften zu überwachen. Dieses System soll unerwartete Veränderungen bei Import und Export schneller sichtbar machen, damit diese besprochen und angegangen werden können.

Verbesserungen

Für die Europäische Union steht dabei im Vordergrund, dass europäische Unternehmen und Arbeitsplätze geschützt werden müssen, wenn die Einfuhr chinesischer Produkte plötzlich stark zunimmt. Brüssel erwartet, dass die neuen Gespräche nicht nur zum Dialog führen, sondern auch zu konkreten Verbesserungen.

Der europäische Handelskommissar Maros Sefcovic möchte daher spätestens im Oktober feststellen können, ob bei der Verringerung der aktuellen Ungleichgewichte greifbare Fortschritte erzielt wurden. Dann soll sich zeigen, ob der neue Dialog mehr bringt als frühere Gespräche zwischen beiden Seiten.

Dialogmodell

Trotz der anhaltenden Meinungsverschiedenheiten setzen die Europäische Union und China vorerst auf Dialog statt weitere Eskalation. Beide Seiten äußern die Ambition, die Handelsbeziehung stabiler und ausgewogener zu gestalten, auch wenn sie in Bezug darauf, wie die bestehenden Handelsprobleme bewertet und gelöst werden sollen, noch deutlich unterschiedlicher Meinung sind.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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