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Drei Labore führen ebenfalls Untersuchungen zu bakteriellen Kontaminationen in der EU durch

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Kommission hat drei Labore in Dänemark, den Niederlanden und Italien als EU-Referenzlabore für die Untersuchung der weiterhin zunehmenden antimikrobiellen Resistenz (AMR) benannt. Die drei Labore erhalten eine siebenjährige Förderung aus dem Horizon-Europe-Programm. Im vergangenen Jahr wurden bereits sieben Forschungseinrichtungen für diese EU-weiten Untersuchungen ausgewählt.
Afbeelding voor artikel: Drie laboratoria doen ook onderzoek naar bacteriële besmettingen in EU

Das Institut in Dänemark wird sich auf die Analyse und Bekämpfung von Bakterien konzentrieren, die in Wasser und Lebensmitteln vorkommen. Dies ist angesichts der Rolle dieser Quellen bei der Ausbreitung von Krankheiten von wesentlicher Bedeutung. In den Niederlanden liegt der Schwerpunkt auf dem Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier, ein entscheidender Aspekt des „One Health“-Ansatzes der EU. Das Labor in Italien trägt mit diagnostischer Forschung und Überwachungsinstrumenten bei, mit denen Resistenzmuster verfolgt werden können.

Die Entscheidung, Labore aus verschiedenen Ländern auszuwählen, folgt ihrer wiederholten Aufforderung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Resistente Bakterien machen nicht an Landesgrenzen halt, und ein koordinierter Ansatz ist notwendig, um die öffentliche Gesundheit in ganz Europa zu schützen.

Die Resistenz gegen Medikamente stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit nicht nur von Menschen, sondern auch in der Tierhaltung dar. Nach Angaben der Europäischen Kommission sterben in der EU jährlich etwa 35.000 Menschen an Infektionen, die durch resistente Bakterien verursacht werden. Die wirtschaftlichen Folgen werden auf 11,7 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Dieses Problem wird aufgrund seines Ausmaßes und der schädlichen Auswirkungen auf das Gesundheitswesen oft als „stille Pandemie“ bezeichnet.

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Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, den Einsatz antimikrobieller Mittel bei Menschen bis 2030 um 20 % zu reduzieren und ihn in der Viehhaltung und Aquakultur zu halbieren. Einige Tierärzte vertreten die Ansicht, dass die Viehhaltung in ihrer jetzigen Form ohne die Verabreichung von medikamentösem Zusatzfutter nicht mehr auskommt.

Mit der Ausweitung der Forschung setzt die EU ihren umfassenden Aktionsplan gegen AMR fort. Die weltweiten Untersuchungen orientieren sich am europäischen One-Health-Ansatz, der die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt integriert. Die finanzielle Unterstützung der Labore trägt zur Entwicklung neuer Arzneimittel, Diagnostik und anderer Interventionen bei.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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