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EU-Länder wollen neben China auch andere asiatische Partner

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Union stärkt ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Asien. Während die Handelsbeziehung mit China zunehmend schwieriger verläuft, setzt Brüssel ausdrücklich auf eine engere Zusammenarbeit mit unter anderem Indien und Thailand durch neue Handels-, Investitions- und Technologieabkommen.
Die EU stärkt die wirtschaftlichen Beziehungen zu Asien, mit einer zentralen Rolle für Indien.Foto: EU

Die Europäische Union möchte ihre wirtschaftlichen Beziehungen in Asien weiter ausbauen. Neben den bestehenden Kontakten mit China richtet Brüssel den Fokus immer mehr auf Länder wie Indien und Thailand. Damit will die EU ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Investitionen, Technologie und Industrie erweitern und ihre wirtschaftliche Position in der Region stärken.

Indien nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Das dritte Treffen des EU-Indien Handels- und Technologierates in Brüssel unterstrich die Ambition beider Parteien, ihre Kooperation erheblich zu vertiefen. Handel bleibt wichtig, doch die Agenda umfasst inzwischen auch Forschung, Innovation, Investitionen, wirtschaftliche Sicherheit und technologische Entwicklung.

Handelsabkommen Indien

Im Vorfeld des Freihandelsabkommens haben die Europäische Union und Indien offiziell Verhandlungen über die Teilnahme Indiens am Forschungsprogramm Horizon Europe aufgenommen. Damit wollen beide Seiten ihre Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation weiter ausbauen und stärken.

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Das Freihandelsabkommen gilt als Grundlage für eine breitere wirtschaftliche Zusammenarbeit. Neben dem Abbau von Handelshemmnissen wollen beide Parteien auch mehr in gemeinsame Produktion, industrielle Entwicklung und neue Technologien investieren. Investitionen werden dabei als wichtiger Bestandteil der zukünftigen Beziehung angesehen.

Darüber hinaus möchten die Europäische Union und Indien gemeinsam die internationalen Lieferketten widerstandsfähiger machen. Beide streben eine stärkere Diversifizierung von Produktion und Versorgung an, um die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten oder einem einzigen Produktionsgebiet zu verringern. Zudem wollen sie die Zusammenarbeit in verschiedenen Technologiebereichen ausbauen.

China

Gleichzeitig steht die Handelsbeziehung zwischen der Europäischen Union und China unter wachsendem Druck. Brüssel weist weiterhin auf das zunehmende Ungleichgewicht im gegenseitigen Handel hin und hält an der Möglichkeit fest, handelsbeschränkende Maßnahmen zu ergreifen, falls nicht ausreichende Fortschritte erzielt werden. Damit wählt die EU eine härtere Haltung gegenüber Peking.

Diese strengere Haltung gegenüber China geht einher mit einer intensiveren Zusammenarbeit mit anderen asiatischen Partnern. Die Europäische Union versucht, ihre wirtschaftlichen Beziehungen in der Region zu verbreitern und neue Partnerschaften aufzubauen, während sie gleichzeitig die Handelsbeziehung mit China kritisch im Blick behält.

Thailand

Auch Thailand spielt in dieser Strategie eine immer wichtigere Rolle. Bangkok möchte die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union noch in diesem Jahr abschließen. Obwohl es noch Differenzen bei Agrarprodukten und Rohstoffen gibt, sehen beide Seiten Chancen, Handel und Investitionen weiter zu steigern. Europäische Unternehmen zeigen Interesse, ihre Investitionen in Thailand auszubauen, während das beabsichtigte Abkommen zu einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit beitragen soll, die über die bloße Senkung von Einfuhrzöllen hinausgeht.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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