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EU verschiebt Anti-Russland-Sanktionen gegen chinesischen Chiphersteller

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Kommission möchte vorübergehend Ausnahmen für einen chinesischen Chiphersteller erlauben, der auf der Sanktionsliste gegen Russland steht. Europäische Autohersteller befürchten sonst gravierende Probleme in ihrer Produktion. Brüssel geht bei Sanktionen gegen chinesische Importe etwas vorsichtiger vor.
EU lockert Sanktionen gegen chinesischen Chiphersteller nach Debatte über russische Drohnen.

Die Diskussion dreht sich um das chinesische Unternehmen Yangzhou Yangjie Electronic. Die Europäische Union setzte das Unternehmen im zwanzigsten Sanktionspaket gegen Russland auf die Liste, weil Teile des Konzerns in russischen Drohnen und fliegenden Bomben verwendet worden sein sollen, die Moskau gegen die Ukraine eingesetzt hat.

Dennoch schlägt die Europäische Kommission nun vor, für neun Monate bestimmte Transaktionen mit dem chinesischen Unternehmen zu erlauben. Nach Ansicht Brüssels soll diese Übergangszeit verhindern, dass europäische Autohersteller ohne wichtige Chips dastehen.

Sanktionsliste

Der Chiphersteller wurde in den letzten Jahren für europäische Autohersteller immer bedeutender. Dies geschah, nachdem andere chinesische Zulieferer bereits durch Sanktionen oder Handelsmaßnahmen getroffen wurden. Dadurch nahm die Abhängigkeit von Yangzhou Yangjie Electronic zu.

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Die Europäische Kommission betont, dass das Unternehmen trotz der vorübergehenden Ausnahme weiterhin auf der Sanktionsliste bleibt. Der Vorschlag soll den europäischen Herstellern Zeit geben, andere Lieferanten zu finden und Produktionsstörungen zu vermeiden.

Der Vorschlag kann nur umgesetzt werden, wenn alle EU-Länder zustimmen. Diplomaten und politische Entscheidungsträger diskutieren die Angelegenheit vor dem Hintergrund einer breiteren europäischen Debatte über die Wirtschaftsbeziehungen zu China.

Strategische Sektoren

Brüssel arbeitet schon seit einiger Zeit an Plänen, die Abhängigkeit von der chinesischen Industrie und Technologie zu verringern. Europäische Entscheidungsträger sorgen sich um günstige chinesische Importe und die Verwundbarkeit europäischer Unternehmen durch chinesische Exportbeschränkungen wichtiger Rohstoffe.

Dabei prüft die Europäische Kommission neue Handelsmaßnahmen und zusätzlichen Schutz für strategische Sektoren wie Technologie, Energie und die Automobilindustrie. Außerdem wird untersucht, wie staatlich geförderte chinesische Produktion besser begegnet werden kann.

Handelsbeziehungen

Innerhalb der Europäischen Union gibt es jedoch unterschiedliche Auffassungen darüber, wie streng die Politik gegenüber China sein soll. Einige EU-Länder befürchten, dass härtere Maßnahmen wirtschaftliche Schäden verursachen oder die Handelsbeziehung mit Peking weiter belasten könnten.

Insbesondere Deutschland spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Land versucht traditionell, Handelskonflikte mit China zu vermeiden, sieht aber gleichzeitig, dass europäische Industrien immer abhängiger von chinesischer Technologie und Rohstoffen geworden sind.

Die Angelegenheit rund um den chinesischen Chiphersteller zeigt laut Beteiligten, wie schwierig es für die Europäische Union ist, Sanktionen gegen Russland auszuweiten, ohne gleichzeitig die eigene Wirtschaft zu beeinträchtigen.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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