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Nordmazedonien und Albanien noch nicht in der EU

Iede de VriesIede de Vries
Foto von Albert Ndoci auf Unsplash — Foto: Unsplash

Die Regierungschefs und StaatsoberhĂ€upter der EuropĂ€ischen Union haben bei ihrem Gipfeltreffen in BrĂŒssel noch keine Einigung ĂŒber offizielle BeitrittsgesprĂ€che mit Nordmazedonien und Albanien erzielt. Frankreich blockiert vorerst jede EU-Erweiterung, da Paris zunĂ€chst eine Umstrukturierung der aktuellen EU wĂŒnscht.

Niederlande lehnen die Aufnahme Albaniens ab, weil das Land noch unzureichend gegen organisierte KriminalitĂ€t vorgeht und die Korruption in der albanischen Justiz noch nicht ausreichend zurĂŒckgedrĂ€ngt hat.

Eine Entscheidung ĂŒber die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien wurde auf einen kommenden EU-Gipfel verschoben, doch es ist nicht ausgeschlossen, dass das Thema heute am Rande des Gipfels erneut zur Sprache kommt. Die EU-Regierungschefs kamen nach sechs Stunden Diskussion noch zu keinem Ergebnis.

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Der Druck auf den französischen PrĂ€sidenten Macron und den niederlĂ€ndischen Premier Rutte war hoch. Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel, der scheidende und der kommende PrĂ€sident der EuropĂ€ischen Kommission Juncker und Von der Leyen, EU-PrĂ€sident Tusk, der PrĂ€sident des EuropĂ€ischen Parlaments Sassoli und die osteuropĂ€ischen LĂ€nder sprechen sich alle fĂŒr den Start der Mitgliedschaftsverhandlungen aus. Dennoch zeigten sich Frankreich, die Niederlande sowie DĂ€nemark und Spanien unnachgiebig.

Fast alle EU-LĂ€nder sind der Ansicht, dass den beiden Balkanstaaten eine Perspektive auf EU-Mitgliedschaft eröffnet werden sollte, doch der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron will keine neuen Kandidaten, solange der Beitrittsprozess nicht reformiert wird. Unter anderem sieht Deutschland durch die erneute Verschiebung große Risiken und meint, die EU verliere aufgrund frĂŒherer Versprechen an GlaubwĂŒrdigkeit.

Auch andere betonen, dass verhindert werden mĂŒsse, dass die Balkanstaaten „von Europa abdriften“. Neben Albanien und Nordmazedonien streben auch Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo einen EU-Beitritt an; Serbien und Montenegro fĂŒhren bereits Verhandlungen.

FĂŒr Albanien gelte ein „klare Nein, unmöglich, ausgeschlossen“, so der niederlĂ€ndische Premier Mark Rutte. Die Zulassung Nordmazedoniens sehe nach seiner EinschĂ€tzung deutlich besser aus, aber auch hier sei noch viel Arbeit zu leisten. Den Balkanstaaten wurde in der Vergangenheit durchaus eine europĂ€ische Perspektive zugesprochen, und es gibt auch ein „geopolitisches Argument“, sagte der niederlĂ€ndische Premier.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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