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Nordmazedonien und Albanien noch nicht in die EU aufgenommen

Iede de VriesIede de Vries
Foto von Boban Simonovski auf Unsplash — Foto: Unsplash

Albanien und Nordmazedonien erhalten noch keine Erlaubnis, Verhandlungen ĂŒber den Beitritt zur EuropĂ€ischen Union zu beginnen. Das ist das Ergebnis der Beratung unter EU-Ministern in Luxemburg. Besonders Frankreich und Niederlande blockieren die GesprĂ€che.

Frankreich ist der Ansicht, dass sich die EU zunÀchst selbst reformieren und neu organisieren muss, bevor sie sich erweitern kann. Die Niederlande meinen, dass Albanien noch nicht ausreichend gegen KriminalitÀt vorgeht und noch kein gutes Rechtssystem hat.

Nach Ansicht der meisten anderen EU-Mitgliedstaaten ist die Zeit hingegen reif, die derzeitige Vorphase (die bereits seit mehreren Jahren lĂ€uft) in echte Beitrittsvereinbarungen umzuwandeln. Die beiden BalkanlĂ€nder hĂ€tten gemĂ€ĂŸ der EuropĂ€ischen Kommission und EU-PrĂ€sident Tusk alles getan, was von ihnen erwartet wurde.

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Die EuropĂ€ische Union zĂ€hlt jetzt 28 Mitgliedstaaten. Bevor ein neues Land Mitglied wird oder Beitrittsverhandlungen aufgenommen werden, mĂŒssen alle jetzigen Mitgliedstaaten dem zustimmen. Die Entscheidung liegt nun bei den Regierungschefs der EU, die am Donnerstag und Freitag bei ihrem Gipfel in BrĂŒssel tagen.

Frankreich fordert, dass der Beitrittsprozess der EU zuerst reformiert wird. Die Niederlande sehen vor allem in Albanien noch großen Handlungsbedarf. Ein Vorschlag, nur Nordmazedonien zuzulassen, stĂ¶ĂŸt auf Widerstand mehrerer LĂ€nder. Sie wollten die Themen nicht getrennt behandeln.

Frankreich und die Niederlande sind vorsichtig, weil die EU in der Vergangenheit oft zu schnell mit zu vielen LĂ€ndern erweitert wurde. BefĂŒrworter sagen jedoch: Wenn man Albanien und Nordmazedonien jetzt nicht mit den GesprĂ€chen beginnen lĂ€sst, könnten diese LĂ€nder fĂŒr chinesischen oder russischen Einfluss anfĂ€llig werden.

Es kann zehn Jahre oder lĂ€nger dauern, bis Beitrittsverhandlungen zum EU-Mitgliedschaft fĂŒhren. Die Verhandlungen mit Serbien und Montenegro verlaufen seit Jahren schleppend. Diejenigen mit TĂŒrkei sind eingefroren. Bosnien-Herzegowina und Kosovo bleiben potenzielle KandidatenlĂ€nder.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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