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Polnischer Agrar-Export in die EU wächst, Ukraine will Anschluss finden

Iede de VriesIede de Vries
Der Export polnischer Agrarprodukte wächst schnell und dehnt sich weltweit aus. Gleichzeitig verhandelt Polen mit dem Nachbarland Ukraine über Zusammenarbeit und die Ausweitung des ukrainischen Agrarexports nach Polen und andere EU-Länder. Beide Länder wollen ihre Position auf dem europäischen Markt stärken.
Afbeelding voor artikel: Poolse agrarische export naar EU groeit, Oekraïne wil aanhaken

Polen exportiert in den letzten Jahren mehr Nahrungsmittelprodukte. Im Jahr 2023 stieg der polnische Agrarexport um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die polnische Regierung unterstützt dieses Wachstum aktiv durch Werbekampagnen und Handelsmissionen unter anderem in Asien, Afrika und dem Nahen Osten. Dabei werden vor allem Fleisch, Milchprodukte und Obst beworben.

Die Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Ukraine ist nicht frei von Spannungen. Polnische Landwirte protestierten im vergangenen Jahr gegen den Import und Transit von (preiswerteren) Produkten, die ihre Marktposition untergraben könnten. Dennoch betonen beide Regierungen, dass gegenseitiges Verständnis und Koordination notwendig sind, um Konflikte zu vermeiden und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.

Beide Länder betrachten den Agrarexport als einen strategischen Sektor. Durch die Zusammenarbeit hoffen Polen und die Ukraine, ihre wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken, insbesondere in Zeiten der aktuellen geopolitischen Unsicherheit. Für die Ukraine ist der Export auch entscheidend für den Wiederaufbau des Landes und die Erhaltung von Beschäftigung auf dem Land.

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Die Ukraine strebt einen besseren Zugang zum EU-Markt für ihre eigenen Agrarprodukte an. Polen ist derzeit EU-Ratsvorsitzender. Anfang Juni soll ein EU-Beschluss über die Befreiung von Einfuhrzöllen und die Ausweitung der Exportquoten getroffen werden, die der Ukraine vor drei Jahren gewährt wurde. 

Gleichzeitig will die Ukraine ihre Exporte breiter streuen. Laut dem ukrainischen Landwirtschaftsminister ist das Ziel, maximal 20 Prozent des Agrarexports in die EU zu lenken. Das Land sucht neue Absatzmärkte in Asien und Afrika, unter anderem aufgrund der Unvorhersehbarkeit europäischer Vorschriften und der Proteste von Landwirten in den osteuropäischen Nachbarländern.

Die Verhandlungen zwischen Polen und der Ukraine konzentrieren sich auch auf die Verbesserung der Infrastruktur. Es wird über bessere Grenzübergänge, zusätzliche Kontrollpunkte und logistische Routen gesprochen. Dies soll nicht nur den Export erleichtern, sondern auch für fairen Wettbewerb zwischen polnischen und ukrainischen Bauern sorgen.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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