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Ukrainischer Export von Hähnchenbrust mit Knochen künftig legal auf dem EU-Markt

Iede de VriesIede de Vries
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Es gibt ein Ende der quasi unbegrenzten Einfuhr von ukrainischem Geflügelfleisch. Das Assoziierungsabkommen mit dem osteuropäischen Land wird so geändert, dass der freie Import von Hähnchenbrustfilets teilweise eingeschränkt, aber auch teilweise beibehalten wird.

Dies soll der Welle von billigem ukrainischem Hähnchenfleisch, das über einen Trick den europäischen Markt überschwemmt, ein Ende bereiten. Die Ukraine darf 50 Millionen Kilogramm mehr Hähnchenbrust zollfrei in die EU exportieren, künftig fällt jedoch auch Hähnchenbrust mit einem kleinen Knochenstück darunter.

Indem die Ukrainer die Hähnchenbrüste auf eine besondere Weise zerschnitten – mit Flügel und Haut – nutzten sie eine Gesetzeslücke, um mehr Kilogramm Hähnchenbrust in die EU einzuführen als die 20.000 Tonnen, die 2014 vereinbart wurden. Hähnchenbrust mit einem Flügelstück konnte unbegrenzt in die EU importiert werden.

Nachdem niederländische Europaabgeordnete Alarm geschlagen hatten, nahm die Europäische Kommission Verhandlungen mit der Regierung in Kiew über eine Anpassung des Vertrags auf.

In einer mit 444 Stimmen dafür, 128 dagegen und 74 Enthaltungen angenommenen Entschließung fordert das Parlament die Ukraine zu loyaler Zusammenarbeit sowie genauester, treuer Umsetzung des Abkommens auf. Über die EU-Normen für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit sei nicht zu verhandeln, fügen die Europaabgeordneten hinzu.

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Ukraine

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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