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Europäisches Parlament will Erhalt des kostenlosen Handgepäcks und schnellere Entschädigung

Iede de VriesIede de Vries
Das Europäische Parlament ist der Ansicht, dass Flugpassagiere das Recht behalten sollen, Handgepäck kostenlos mitzuführen. Zudem soll bei Verspätungen ab drei Stunden Anspruch auf Entschädigung bestehen, trotz des Widerstands der Europäischen Kommission, der 27 Verkehrsminister und der Fluggesellschaften.
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Foto: Unsplash

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments möchten, dass Passagiere ihr Handgepäck weiterhin kostenlos mitnehmen können. Dabei handelt es sich um einen persönlichen Gegenstand, der unter den Sitz passt, und einen kleinen Trolley mit maximal sieben Kilogramm. Ihrer Ansicht nach zählt Handgepäck zum Grundrecht jedes Reisenden.

Die Schwelle für eine Entschädigung bei Verspätungen bleibt bei drei Stunden. Dies ist der Ausgangspunkt der Europaabgeordneten, die Vorschläge, die Frist auf vier oder sechs Stunden anzuheben, entschieden zurückgewiesen haben. Sie sind der Meinung, dass Verspätungen schneller zu einer Entschädigung führen müssen.

Die Höhe der Entschädigung variiert zwischen dreihundert und sechshundert Euro, abhängig von der Flugdistanz. Diese Entschädigung gilt nicht nur bei Verspätungen, sondern auch bei annullierten Flügen oder wenn Passagiere aus irgendeinem Grund das Boarding verweigert wird.

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Die Europäische Kommission und die Verkehrsminister vertreten hier eine gegensätzliche Position. Sie plädieren für großzügigere Spielräume, mit einer Entschädigung erst nach vier oder sogar sechs Stunden. Dies führt zu einem erheblichen institutionellen Konflikt innerhalb der EU, während die Regeln für Passagierrechte überarbeitet werden.

Das Parlament möchte zudem, dass zusätzliche Kosten entfallen. Passagiere sollen kleine Schreibfehler in ihrem Namen kostenlos korrigieren lassen können, Kinder unter vierzehn Jahren sollen kostenlos neben ihren Eltern sitzen dürfen und Reisende sollen zwischen Papier- oder digitalen Bordkarten wählen können.

Die Überarbeitung der Gesetzgebung zu Passagierrechten hat lange auf sich warten lassen. Über zehn Jahre war die Angelegenheit blockiert wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen den EU-Ländern, doch die Europaabgeordneten wollen sie nun abschließen, um die Position der Verbraucher zu stärken.

Parlament, Kommission und die Minister erhalten drei Monate Zeit, um einen Kompromiss zu erzielen. Das Ergebnis soll eine gemeinsame EU-Position zu den neuen Regeln sein.

Die Fluggesellschaften reagieren scharf ablehnend. Ihr Dachverband Airlines4Europe bezeichnet die Drei-Stunden-Regel als „willkürlich“ und „unrealistisch“. Ihrer Meinung nach wird mehr Zeit benötigt, um Ersatzflugzeuge oder Besatzungen einzusetzen, und eine Fünf-Stunden-Grenze würde helfen, Verspätungen zu vermeiden.

Die Europaabgeordneten verweisen hingegen auf Urteile des Europäischen Gerichtshofs, der Handgepäck als wesentlichen Bestandteil des Luftverkehrs eingestuft hat. Daher müsse der kostenlose Transport von Handgepäck ihrer Ansicht nach in der gesamten Union garantiert werden.

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Tags:
Verkehr

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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