Das Europäische Parlament hat sich für einen schnelleren Erweiterungsprozess ausgesprochen. In verschiedenen politischen Debatten innerhalb der Europäischen Union wird hervorgehoben, dass die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten eine wichtige strategische Entscheidung für die Zukunft des Blocks ist.
Die Ukraine und Moldawien werden dabei häufig als Länder genannt, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Verfahren befinden und für die weitere Verhandlungsschritte erwartet werden. Beide Länder stehen buchstäblich und im übertragenen Sinne unter russischem Beschuss.
Stärkung
Befürworter einer zügigen Aufnahme argumentieren, dass die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten nicht nur eine politische Entscheidung sei, sondern auch eine Frage der Sicherheit und Stabilität in Europa. Die Erweiterung wird als ein Weg gesehen, das europäische Zusammenarbeitsprojekt weiter zu stärken.
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Mehrere EU-Politiker sind der Ansicht, dass eine Verzögerung letztlich teurer sein könne als die Aufnahme neuer Mitglieder. Sie warnen, dass langanhaltende Unsicherheit bezüglich Kandidatenländer geopolitische Spannungen verschärfen könnte.
Gestuft
Gleichzeitig besteht innerhalb der Europäischen Union noch keine vollständige Einigkeit über das Tempo der Erweiterung. Einige EU-Staaten plädieren für rasche Fortschritte, während andere Regierungen vorsichtiger handeln möchten. Aktuell lehnen Ungarn und die Slowakei jede Annäherung an die Ukraine ab.
Diplomatische Vorbereitungsgespräche in Brüssel befassen sich zudem mit verschiedenen Modellen der Erweiterung. Dabei wird unter anderem erörtert, wie Kandidatenländer Schritt für Schritt näher an die Europäische Union herangeführt werden können.
Die Debatte über die Erweiterung wird in nächster Zeit weiterhin im Mittelpunkt stehen. Die europäischen Regierungschefs können bei ihrem Treffen am 19. März weitere Schritte im Erweiterungsprozess der Europäischen Union besprechen.

