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Niederländische Europaabgeordnete fordern Unterstützung für die Fischerei

Iede de VriesIede de Vries

Fischer müssen aufgrund der ständig steigenden Kraftstoffpreise finanzielle Unterstützung erhalten. Und die umweltfreundliche Pulswattfangmethode sollte wieder zugelassen werden. Diese Aufforderung richten vier niederländische Europaabgeordnete Peter van Dalen (ChristenUnie), Annie Schreijer-Pierik (CDA), Bert-Jan Ruissen (SGP) und Jan Huitema (VVD) an die Öffentlichkeit.

Die Kraftstoffpreise für die Fischerei steigen schon seit geraumer Zeit und haben durch den russischen Krieg in Ukraine ungeahnte Höhen erreicht. Für viele Fischer ist ihre Fischerei mittlerweile nicht mehr rentabel.

Van Dalen: „Wenn Fischer gezwungen sind, aufzugeben, werden viele Menschen ihren nachhaltigen und gesunden Nahrungsquelle verlieren. Angesichts der Kraftstoffpreise ist die Wiedereinführung energieeffizienter Fanggeräte wie dem Pulswattfang notwendig. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass so die Klimaziele leichter erreicht werden können.“

Ruissen stimmt dem zu: „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die EU muss unter anderem schnell die Pulstechnologie wieder zulassen. Wir müssen verhindern, dass Europa von importiertem Fisch aus fernen Weltregionen abhängig wird.“

Schreijer-Pierik ergänzt: „Lebensmittelsicherheit ist eine der Prioritäten der EU. Gerade angesichts der ernsten Lage in der Ukraine. Einerseits müssen wir die steigenden Kraftstoffpreise bekämpfen und direkte finanzielle Unterstützung gewähren, andererseits müssen wir den Pulswattfang wiedereinführen.“

Auch Huitema betont die Bedeutung der Lebensmittelsicherheit: „Der Krieg in der Ukraine zeigt, wie fragil unsere Nahrungsmittelversorgung sein kann. Wir müssen das Eisen schmieden, solange es heiß ist, und Innovationen wie die Pulsfischerei zulassen, die unsere Nahrungsmittelproduktion unterstützen.“

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Ukraine

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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