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Vera Tax (PvdA) EP-Berichterstatterin für saubereren Treibstoff in der Schifffahrt

Iede de VriesIede de Vries

Die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament haben die niederländische Europaabgeordnete Vera Tax zur Verhandlungsführerin für strengere Anforderungen an die Luftverschmutzung durch die Schifffahrt ernannt. Die Bekämpfung der Verschmutzung ist notwendig, um die Klimaziele (55 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2030) zu erreichen.

Ungefähr 14 Prozent aller CO2-Emissionen im europäischen Verkehrssektor entfallen auf die Schifffahrt. Dieser Sektor ist nach wie vor nahezu vollständig auf fossile Brennstoffe angewiesen. Das muss sich ändern, so Europaabgeordnete Vera Tax.

„Neunzig Prozent aller unserer Waren gelangen durch unsere Häfen nach Europa an Bord dieser riesigen Schiffe mit unzähligen Containern. Die Umweltschonung dieser Schiffe wird entscheidend sein, um die Klimaziele zu erreichen“, erklärte Tax.

Gleichzeitig ist dieser Sektor auch von großer Bedeutung für Niederlande und die niederländische Wirtschaft. Der Gütertransport in Containern über Wasser ist heute schon um ein Vielfaches nachhaltiger als per Flugzeug oder Straße.

„Wir müssen einen sorgfältigen Übergang schaffen, ohne dass dies zulasten der europäischen Wettbewerbsfähigkeit in diesem globalen Sektor geht. Ich bin sehr zuversichtlich. Die Branche erkennt, dass ein Umschwung nötig ist, und investiert bereits in die kohlenstofffreie Gestaltung ihrer derzeitigen Brennstoffmischungen. Man denke nur an den Hafen von Rotterdam, der in Wasserstoff investiert und Unternehmen dazu ermutigt, auf klimafreundlichen Treibstoff umzusteigen.“

Die Schiffsverladeorganisation World Shipping Council (WSC) ist der Ansicht, dass sich die Europäische Union mit den Plänen für ein Verbot von dreckigem Schweröl übernimmt. Laut der Lobbyorganisation bedeutet der Vorschlag, dass Europa die Brennstoffwende nicht nur in der EU, sondern weltweit zu regeln versucht. Die Schifffahrt würde in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlichen Umwelt- und Klimaregelungen unterliegen.

Nach dem FuelEU Maritime-Vorschlag müssen alle Seeschiffe mit mehr als 5000 Tonnen protokollieren, wie viel Treibhausgase (CO2, Ammoniak und Stickoxide) sie ausstoßen. Dabei soll die Emission alle fünf Jahre schrittweise reduziert werden. Zusätzlich sollen alle Container- und Kreuzfahrtschiffe spätestens 2035 in europäischen Häfen Landstrom benutzen, damit sie während des Be- und Entladens keine Treibhausgase mehr ausstoßen.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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