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Amerikanische Geflügelgiganten einigen sich auf mehrere zehn Millionen

Iede de VriesIede de Vries

Zwei der größten Geflügelverarbeiter in den Vereinigten Staaten, Pilgrim’s Pride und Tyson Foods, haben einen Vergleich über 75 Millionen Dollar mit Abnehmern angeboten, um Schadensersatzansprüche wegen Preisabsprachen beizulegen. Die Höhe der Vergleichssumme von Tyson mit denselben Käufern wurde nicht bekanntgegeben.

Bereits im vergangenen Jahr wurde Pilgrim’s Pride von der US-Justiz wegen gegenseitiger Preisabsprachen und Kartellbildung mit einigen anderen amerikanischen Hähnchenverarbeitern mit einer Strafe von 110 Millionen Dollar belegt. Die Verfahren gegen Tyson und weitere Beteiligte laufen noch.

Den Kartellen zufolge ging es in einer früheren Anklageschrift über mehrere Jahre um einen Umsatz von 65 Milliarden Dollar. Pilgrim’s Pride gehört größtenteils dem brasilianischen Fleischverpacker JBS SA und ist in den USA nach Tyson Foods der zweitgrößte Lieferant von Masthähnchen. Zu den größten Kunden von Pilgrim’s Pride zählen die Großhandelskette Costco und die Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken.

Im vergangenen Jahr wurden Anklagen gegen Jayson Penn, den damaligen Präsidenten und CEO des Unternehmens, sowie gegen Roger Austin, den ehemaligen Vizepräsidenten von Pilgrim’s Pride, erhoben. Zudem wurden damals bereits der Top-Manager Mikell Fries und der Vizepräsident Scott Brady von Claxyton Poultry angeklagt.

Rechtsanwälte von Lebensmittelkonzernen geben an, dass nicht nur Pilgrim’s Pride und Tyson Foods, sondern auch die Geflügelverarbeiter Sanderson Farms und Perdue Farms an der illegalen Preisabsprache beteiligt waren.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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