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Deutsche essen weniger Fleisch und mehr Geflügel

Iede de VriesIede de Vries
Neue deutsche Zahlen zeigen, dass die Deutschen im vergangenen Jahr erneut weniger Fleisch als im Vorjahr konsumiert haben. Pro Kopf waren es etwa 52 Kilogramm Fleischprodukte, fast ein Pfund weniger als im Jahr zuvor.
Afbeelding voor artikel: Duitsers eten minder vlees en meer kip

Der Rückgang war etwas geringer als in den vorangegangenen Jahren, hat aber nun einen historischen Tiefstand erreicht. Ein Viertel der konsumierten Fleischmenge in Deutschland besteht aus Geflügelfleisch, vor allem Hühnerfleisch. Dieses wurde im vergangenen Jahr deutlich mehr verzehrt: von 12,2 auf 13,1 Kilogramm.

In Deutschland findet seit Jahren eine gesellschaftliche Debatte über die Modernisierung der Landwirtschaft und Tierhaltung statt. Dabei liegt der Fokus vor allem auf den großen Mengen an Tierdung, die auf Grasland ausgebracht werden müssen, sowie auf den Arbeitsbedingungen und der Qualität in den deutschen Schlachthöfen. Eine Expertengruppe der sogenannten Borchert-Kommission hat vor etwa zwei Jahren einen durchdachten Plan dazu präsentiert.

Wichtiger Bestandteil davon ist die Verbesserung des Tierschutzes in Schweinefarmen und der Milchviehhaltung. Dafür müssen die Ställe vergrößert werden, was teilweise (auf irgendeine Weise) auch durch staatliche Mittel mitfinanziert werden soll. Darüber besteht in der deutschen Politik noch keine Einigkeit.

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Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) ist der Ansicht, dass die staatliche Unterstützung durch eine Mehrwertsteuererhöhung auf Lebensmittel tierischer Herkunft finanziert werden sollte. Dies haben die Rechnungsprüfer der Borchert-Kommission in Berlin in einer Empfehlung an Bundeskanzler Olaf Scholz mitgeteilt.

In der bereits veröffentlichten Empfehlung zur tiefgreifenden Agrartransformation waren noch drei mögliche Finanzierungsvarianten genannt: eine Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch und Milchprodukte, eine neue Fleischsteuer oder eine Subvention aus dem Bundeshaushalt. In den Wahlkampagnen 2021 konnten sich die derzeit regierenden Mitte-Links-Koalitionsparteien (SPD, Grüne und FDP) darauf nicht einigen.

Zentrales Thema war (und ist weiterhin) die Frage, wer letztlich die Subvention zahlen soll: der Stallbetreiber selbst, der Fleischkonsument oder alle Steuerzahler. Die Finanzexperten sagen nun, die Erhöhung der vor zwei Jahren reduzierten Mehrwertsteuer sei die einfachste und praktischste Lösung.

Der deutsche Bauernverband (DBV) lehnt dies ab: höhere Mehrwertsteuer oder eine neue gesonderte Fleischsteuer würden die Produkte für Verbraucher teurer machen und zu weniger Absatz führen. DBV-Vorsitzender Joachim Rukwied plädierte für eine Finanzierung aus allgemeinen Steuermitteln über den Steuerbescheid.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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