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Digi und KI treiben den Stromverbrauch von Rechenzentren stark in die Höhe

Iede de VriesIede de Vries
Künstliche Intelligenz sorgt weltweit für ein starkes Wachstum von Rechenzentren. Dadurch steigt ihre Nachfrage nach Strom, Wasser und anderen Ressourcen schnell an. Forscher und politische Entscheidungsträger warnen, dass die vorhandene Infrastruktur mit diesem Wachstum nicht überall Schritt halten kann.
KI-gesteuerte Rechenzentren erhöhen die Stromnachfrage enorm und vergrößern den ökologischen Fußabdruck.Foto: EPA

Der rasante Aufstieg der KI ist zu einer wichtigen Triebfeder für den Ausbau von Rechenzentren geworden. Um KI-Systeme zu entwickeln und zu nutzen, werden große Mengen an Rechenleistung benötigt, wodurch der Strombedarf stark ansteigt.

Fußabdruck

Aus einer aktuellen Untersuchung der Vereinten Nationen geht hervor, dass der ökologische Fußabdruck von Künstlicher Intelligenz wesentlich größer ist, als es den Nutzern oft bewusst ist. Die Studie weist nicht nur auf den hohen Stromverbrauch hin, sondern auch auf den Einsatz von Wasser, Boden und anderen Ressourcen, die erforderlich sind, um Rechenzentren am Laufen zu halten.

Nach Angaben der UN-Untersuchung wird der Energieverbrauch der Rechenzentren in den kommenden Jahren weiter steigen. Auch der Anteil von KI am gesamten Stromverbrauch der Rechenzentren wächst schnell. Die Forscher warnen, dass die Auswirkungen über den Energiesektor hinausgehen.

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Der Ausbau der Rechenzentren setzt die Stromnetze zunehmend unter Druck. Neue Standorte benötigen nicht nur Strom, sondern auch Anschlüsse, Kühlung und Raum. Dadurch steigt der Bedarf an Investitionen in Energie- und Netz-Infrastruktur.

Wartezeiten

In Niederlande ist dieser Druck bereits sichtbar, und Bauvorhaben werden verschoben. Das Stromnetz hat an mehreren Stellen Kapazitätsprobleme. Für neue Rechenzentren können die Wartezeiten auf einen Anschluss zunehmen, sodass eine Erweiterung nicht immer unmittelbar möglich ist.

Auch der Wasserverbrauch wird zunehmend thematisiert. Rechenzentren verwenden große Mengen Wasser zur Kühlung. Laut den Forschern sollten Regierungen daher nicht nur die Treibhausgasemissionen betrachten, sondern auch die Auswirkungen auf Wasserverbrauch und Flächenbedarf.

Nicht weniger, sondern mehr

Die Forscher betonen, dass effizientere Technologie nicht automatisch zu einem geringeren Energieverbrauch führt. Wenn KI günstiger und zugänglicher wird, steigt die Nutzung häufig weiter an. Dadurch können Einsparungen ganz oder teilweise durch den zusätzlichen Bedarf aufgehoben werden.

Regierungen und Unternehmen werden aufgefordert, die Folgen neuer Rechenzentren im Vorfeld sorgfältig zu prüfen. Dabei müssen Energieverbrauch, Wasserverbrauch, verfügbare Netzkapazität und andere Umwelteinflüsse gemeinsam abgewogen werden, bevor neue (Bau-)Projekte genehmigt werden.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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