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Gewächshäuser und Labor mit niederländischer Unterstützung und Expertise in Südafrika

Iede de VriesIede de Vries

Auf einem Gelände der Universität Stellenbosch in Südafrika wird mit finanzieller Hilfe und praktischer Expertise ein Gewächshaus als Forschungs- und Ausbildungszentrum für Landwirte in der Westkap-Provinz, der südlichsten Region Südafrikas, errichtet. Ziel ist es, dass das Zentrum kurzfristig finanziell eigenständig ist.

Das Zentrum richtet sich an junge Menschen mit Interesse an Landwirtschaft, landwirtschaftliche Unternehmer mit kommerziellem Betrieb und Kleinbauern, die ihr Unternehmen weiterentwickeln möchten. Für diese Zielgruppen wird ein maßgeschneidertes Programm erstellt.

Die Basis des Ausbildungszentrums bildet ein modernes 2.500 m² großes Gewächshaus mit niederländischer Technologie, Ausgangsmaterialien und Betriebsmitteln für den Anbau. Dieses Gewächshaus ist an die lokalen Gegebenheiten angepasst. Dieses sogenannte Hortipreneurial Centre of Excellence wird Ende dieses Jahres fertiggestellt.

In der zweiten Phase wird das Gewächshaus auf 5.000 m² erweitert. Tomaten, Paprika und Gurken sind die wichtigsten Anbaupflanzen. Vom Zentrum aus erhalten Landwirte künftig Unterstützung, um ihre Produktion nicht nur zu steigern, sondern auch nachhaltiger zu gestalten.

Ein Konsortium aus niederländischen und südafrikanischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen hat die Initiative für dieses Pilot-Gewächshaus und Ausbildungszentrum übernommen. Die Zusammenarbeit entstand aus einem niederländischen Agrar-Arbeitsbesuch in Südafrika. Der niederländische Landwirtschaftsrat Niek Bosmans in Pretoria betrachtet diesen Ansatz als ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit beider Länder.

Aus Niederlanden nehmen Rijk Zwaan (Saatgut), Koppert (biologischer Pflanzenschutz), Control Union (Zertifizierung), Ridder Gruppe (automatisierte Gewächshaussysteme), Ludvig Svensson (Klimaschutznetze) und Delphy (Anbauberatung) an dem Projekt teil. Diese Unternehmen sind bereits in Südafrika aktiv.

Die Landwirtschaftsabteilung der niederländischen Botschaft in Pretoria organisiert Ende Oktober eine neue Wissens- und Technologieinnovationsmission nach Südafrika.

Die Landwirtschaft in Südafrika durchläuft derzeit eine schwierige Phase. Viele Landwirte geben ihre Betriebe auf und junge Menschen sehen wenig Perspektive und ziehen in die Städte. Die Lebensmittelversorgung der wachsenden Bevölkerung ist dadurch gefährdet. Hinzu kommen die Auswirkungen des Klimawandels. Das gilt besonders für die Provinz Westkap, wo die Landwirtschaft mit Regenmangel zu kämpfen hat.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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