Die Maßnahme erfolgte nach einer Kontrolle, bei der KLM Unregelmäßigkeiten in der Dokumentation der durchgeführten Arbeiten an wichtigen Motorkomponenten entdeckte. Die Probleme traten bei einer routinemäßigen Überprüfung zutage. KLM hat den Vorfall der niederländischen Luftfahrtbehörde sowie dem Hersteller Boeing gemeldet.
Die festgestellten Fehler betreffen die Motorbefestigungen. Interne Untersuchungen zeigen, dass die Montage bei sieben Flugzeugen nicht vorschriftsgemäß durchgeführt wurde. Bislang wurden keine Vorfälle während der Flüge gemeldet.
Die Entscheidung, die Flugzeuge vorübergehend außer Betrieb zu nehmen, wurde vorsorglich getroffen. Es wird an einer schnellen Behebung gearbeitet. Erst nach vollständiger Nachinspektion und Freigabe dürfen die Flugzeuge wieder eingesetzt werden.
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Aufgrund des Ausfalls dieser Flugzeuge musste KLM mehrere interkontinentale Flüge streichen. Besonders betroffen waren Flüge nach Shanghai und Los Angeles. Passagiere der gestrichenen Flüge wurden alternative Reisemöglichkeiten angeboten. Die Gesellschaft spricht von höherer Gewalt.
Die technischen Probleme traten nach Wartungsarbeiten auf, die in Zusammenarbeit mit einem externen Partner durchgeführt wurden. Über die Identität dieses Partners wurde nichts bekannt gegeben.
Boeing wurde über die Situation informiert. Der Flugzeughersteller arbeitet laut KLM an einer Lösung mit. Wann die Dreamliner wieder eingesetzt werden können, ist noch unklar.

