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Europa bereitet Bevölkerung auf größere russische Bedrohung vor

Iede de VriesIede de Vries
Nach neuen Vorfällen mit russischen Drohnen bereiten sich europäische Länder verstärkt auf eine mögliche Konfrontation mit Russland vor. Sie stärken nicht nur ihre Verteidigung und die Unterstützung für die Ukraine, sondern ergreifen auch Maßnahmen, um Bürger und kritische Infrastrukturen besser zu schützen.
Europa erhöht die Bereitschaft, während die russische Bedrohung und hybride Vorfälle zunehmen.Foto: Unsplash

Neuere Vorfälle werden dabei immer weniger als Einzelfälle betrachtet. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk warnt, Russland könnte Angriffe auf Länder, die die Ukraine unterstützen, als „Unfälle“ darstellen. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet die jüngsten Vorfälle als wohlüberlegte Versuche, die europäische Entschlossenheit zu schwächen und Zwietracht zu säen.

Infrastrukturen

Die Bedrohung beschränkt sich nicht auf einen klassischen militärischen Angriff. Europäische Länder rechnen auch mit Cyberangriffen, Sabotage, Desinformation, Wahlbeeinflussung und Störungen wichtiger Infrastrukturen. Die Angriffe können je nach Land unterschiedlich sein und beispielsweise auf militärische Infrastruktur, den öffentlichen Verkehr oder andere kritische Einrichtungen abzielen.

Dies macht auch unklarer, wann eine russische Aktion tatsächlich als Angriff gewertet werden muss. Innerhalb der NATO gilt, dass ein Angriff auf einen Verbündeten als Angriff auf alle betrachtet wird. Die Frage ist, wie das Bündnis auf Provokationen und andere Aktionen reagieren soll, die sich nicht einfach als traditionelle militärische Angriffe beschreiben lassen.

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Kriegsplan

Europäische Länder werden daher aufgefordert, sich besser vorzubereiten. Großbritannien überarbeitet sein sogenanntes Kriegsbuch, das seit Jahrzehnten nicht aktualisiert wurde. Kallas plädiert unter anderem für besseren Schutz der Infrastruktur, stärkere Cyberabwehr und intensiveren Informationsaustausch zwischen den europäischen Staaten.

Politische und militärische Führungskräfte bemühen sich zudem, die Bevölkerung verstärkt für die Risiken zu sensibilisieren. In Großbritannien wird davor gewarnt, dass die Gesellschaft psychologisch nicht ausreichend auf eine ernsthafte Krise vorbereitet ist. Schweden und Finnland beziehen Bürger deutlich intensiver in ihre Notfallvorbereitungen ein. Die Niederlande empfahlen kürzlich, nicht nur drei Tage, sondern einen Lebensmittelvorrat für acht Tage zu Hause zu haben.

Bürger und Unternehmen

Die Vorgehensweise geht somit über die Stärkung der Streitkräfte hinaus. Bürger, Reservisten, Krankenhäuser, Versorgungsunternehmen und andere gesellschaftliche Organisationen können eine Rolle spielen, wenn eine ernste Krise ausbricht. In Finnland werden zudem gesellschaftliche Führungspersönlichkeiten geschult, damit sie wissen, wie die Gesellschaft in einer solchen Krise funktionieren muss.

Mehr militärische und gesellschaftliche Einsatzbereitschaft wird gleichzeitig als Mittel präsentiert, einen Krieg zu verhindern. Dabei gilt die Annahme, dass eine psychologisch und militärisch besser vorbereitete Gesellschaft weniger verwundbar wird. Kallas möchte außerdem, dass russische Angriffe mit konkreten Maßnahmen beantwortet werden.

Ukraine

Auch der Schutz kritischer Infrastruktur erhält mehr Aufmerksamkeit. Dabei geht es nicht nur um sichtbare militärische Ziele. Auch Seekabel und Computersysteme können betroffen sein. Die EU arbeitet daher an internationaler Zusammenarbeit, um die Infrastruktur auf dem Meeresboden besser zu schützen.

Gleichzeitig unterstützt Europa die Ukraine weiterhin militärisch. Die Europäische Kommission arbeitet an Zahlungen für ukrainische Verteidigungseinkäufe und hat Produktionspläne für Patriot-Raketen genehmigt. Kallas erklärt, dass Europa seine Unterstützung für die Ukraine nicht reduzieren wird, auch wenn Russland den Druck weiter erhöht.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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